PJ-Tertial-Bericht am UniversitaetsSpital Zuerich (USZ)

Anästhesiologie

Zuerich, Schweiz · 16 Wochen · Station Nord2/D-Ops · 09/2014 – 12/2014

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
780

Erfahrungsbericht

Das Tertial am USZ war definitiv das Beste meines PJ´s. Am Anfang ist man regelmäßig überfordert, weil man viel Verantwortung für einen PJ-Studenten bekommt. Nach guten 2 Wochen wird es dann besser ;) Die Lernkurve ist extrem steil und man macht fast die gleiche Arbeit wie ein Assistenzarzt. Es geht morgens um 7:00 los. Nach kurzer Besprechung wird man einem Saal zugeteilt und verständigt sich mit der Pflege, wer welche Narkosen macht. Bei der Ein- und Ausleitung ist immer ein Oberarzt dabei. Während der OP ist man dann, nach der Einarbeitungsphase, die meiste Zeit alleine. Bei Problemen kann man immer seinen Oberarzt hinzurufen. Man darf viel intubieren, manchmal auch fiberoptisch oder nasal. Ab und zu konnte man einen arteriellen Zugang legen, ZVK's habe ich keine gelegt. Ist man mit seinem Saal fertig so geht man alleine für den nächsten Tag Aufklären. Darauf folgen Anordnungen für den Patienten, die wiederum dem Oberarzt berichtet werden. Man kann sehr viel als PJ'ler macher. Aber es steht auch immer ein OA zur Verfügung den man fragen kann. In Zürich wird man nicht als Student, sondern praktisch als Arbeitskraft eingesetzt. Deswegen kommt man auch nur in OP-Bereiche, in denen man größtenteils selbstständig arbeiten kann. Ein Wechsel in einen anderen OP-Bereich ist ca in der Tertialhälfte vorgesehen. Während man in Deutschland sich vielleicht den ein oder anderen Bereich rauspicken oder von einer zur anderen Einleitung springen kann, ist dies dort nicht möglich. In folgenden Bereichen kann man eingestzt werden: Unfallchirurgie & Plastische Chirurgie Urologie Gynäkologie Auge, HNO, MKG Unterassistenten (=PJ'ler) haben eine 42h-Woche. Überstunden, die doch häufiger mal anfallen, kann man aufschreiben und bei Möglichkeit abfeiern. Der Urlaub bei einem Tertial von 16 Wochen beträgt 6 Tage. Deutsche Fehltage kann man nach Absprache auch nehmen. Für Urlaub und Fehltage sollte man allerdings 4 Monate vorher den notwendigen Antrag stellen. Fortbildungen gibt es regelmäßig für das gesamte Institut. Während der Ein- und Ausleitungen teachen die Oberärzte viel, so dass dies meine bisher lehrreichste Zeit war. Fazit: Sehr gutes Tertial, im Vergleich zu Deutschland darf man sehr viel machen. Ich kann es nur jedem empfehlen. Nachteil: keine Rotation auf die Intensivstation, so gut wie keine Regionalanästhesien, ZVKs oder andere Katheter

Bewerbung

Ich habe mich nur 3 Monate vorher beworben, was schon ziemlich knapp war und normalerweise auch zu spät ist. Besser 2 Jahre vorher, um auf der sicheren Seite zu sein.

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