PJ-Tertial-Bericht am Spital Wattwil
Allgemeinchirurgie
Wattwil, Schweiz
·
16 Wochen
·
Station Orthopädie, Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie
·
12/2014 – 04/2015
Veröffentlicht am
2.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
4
Unterricht
3
Betreuung
4
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 1150
- Gebühren
- einmalig ca. 150
Erfahrungsbericht
Insgesamt Vorteile und Nachteile. Die Entscheidung für dieses KH muss jeder für sich selbst begründen, vielleicht hilft eine Pro und Kontra Liste
Pro:
-Sehr übersichtliches KH
-Sehr regelmäßiger Tagesablauf
-Perfekt organisierte Personalabteilung (Einführungsveranstaltung, Erledigung aller nötigen Formalitäten)
-Regelmäßige Fortbildungen
-Fantastische Natur
-Urlaub von sieben Tagen die auf dem Zeugnis nicht vermerkt werden
-Möglichkeit der Verkürzung des Vertrags durch Abgeltung deutscher Fehltage
-Ausgezeichnete Kantine
-Verkehrstechnisch gute Verbindung nach Zürich, St. Gallen und in die Skigebiete Graubündens (1-2 Std Autofahrt); Nächstes Skigebiet befindet sich 20 Autominuten entfernt.
-Konstanz (bzw. der Konstanzer ALDI) 60 Minuten Autofahrt entfernt
-Sehr schöne Wohnung mit Südseiten Balkon, Gartennutzung möglich
Kontra:
-Ausgewiesen als Allgemeinchirurgie. Der Schwerpunkt der medizinischen Tätigkeit richtet sich auf Orthopädie und Unfallchirurgie bzw. der Versorgung von Skiverletzungen
-Wenig persönliche Ausbildung des Studierenden
-Für das Schweizer Preisniveau zu niedriges Gehalt bei Assistenten-ähnlicher-Tätigkeit
-Teure Kantine (9 CHF, allerdings all-you-can-eat)
-Leistungsniveau orientiert sich an chirurgischer Basisversorgung
-Regelwut der Schweizer
-Isolierte Lage des 9000 Einwohnerörtchens
-Teure Wohnung (400 CHF)
-Teilweise Gefühl der Unterforderung
-Streckenweise Arbeitslosigkeit bei starrem Festhalten an der Anwesenheitspflicht
-Keine nennenswerte Ausgehmöglichkeit oder Möglichkeiten Menschen ausserhalb des KH kennenzulernen, bedingt durch eine geringe Dichte von 20-30 jährigen im Ort
-Extrem teure Schweiz. Meiner Erfahrung nach 3-fach erhöhtes Preisniveau. Das Gehalt reicht aber dicke um nicht zu verhungern.
-Nächtliche/Wochenendliche Pikettdienste mit teilweise langen OP-Einsätzen ohne weitere finanzielle Kompensation. Jedoch Erhalt eines halben Kompensationstages. Bitte beachten, dass ein halber Kompensationstag dem Wert von 4 Stunden Freizeit entspricht und ein Pikettdienst durchaus länger als 4 Stunden gehen kann.
Ich bin kein flammender Chirurg, daher beurteile ich die Kompetenz des Hauses in chirurgischer Hinsicht nicht.
Bewerbung
18 Monate
Diesen Bericht melden Öffnen ▾
Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.