PJ-Tertial-Bericht am Spital Wil

Innere

Wil, Schweiz · 12 Wochen · Station B, D, Notfall · 11/2014 – 03/2015

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1123
Gebühren
80€, Wohnheimzimmer 300€

Erfahrungsbericht

Zunächst: Die Notenvergabe hier ist immer wieder irreführend. Die Kommentare sind weitaus represäntativer meiner Meinung nach. Pro: - Sehr hervorzuheben ist das nette Team, in dem ein sehr kollegialer Umgangston herrscht, jedes Teammitglied wertgeschätzt wird und flache Hierarchien herrschen. Einfach gute Stimmung, bei der Fragen nie fehl am Platz sind - An Fortbildungen mangelte es nicht: Montag Röntgenbesprechung (hat allerdings aufgrund informationstechnologischer Probleme nur zweimal wirklich geklappt. Das bessert sich aber sicher irgendwann), Dienstag "Fragestunde" bei einem Oberarzt, Mittwoch Emergency Talk oder Emergency Lunch (Fall- und Themenbesprechung Notfallmedizin), Donnerstag Journal Club, Freitag interdisziplinäre Assistentenfortbildung. - Sehr weites Spektrum: Sonos selber machen bzw. "vorschallen", mit Glück auch mal eine Punktion, interdisziplinäre Notfall-Rotation, Patienten aus eigentlich allen Bereichen (im Rahmen der sog. "Regionalisierung" kommen gerne auch Patienten aus Neuro, Onko, ... ins Spital Wil zur Nachsorge. Und auf dem Notfall landet sowieso zunächst jeder.), ... Kontra: - Einziges wirkliches Kontra für mich ist die fehlende Lehre in der EKG-Befundung - Das Patienten-Management-System war etwas umständlich und zeitraubend - Einen nicht unerheblichen Teil der Zeit ist man mit Dokumentieren und Rumtelefonieren beschäftigt. Man muss dazu allerdings sagen, dass andere Dinge wie Blut abnehmen natürlich wegfallen und die Bürokratie sicherlich ähnlich ist in anderen Schweizer Krankenhäusern. Insgesamt: Unterm Strich ein top Tertial. Ich würde mich wieder für Wil entscheiden und hatte eine super Zeit. Freizeit und Wohnen: Die Stadt an sich ist klein, schön, es ist nicht viel los. Trotzdem ein lebenswerter Ort. Und man ist mit mehreren PJlern und Assistenzärzten im Wohnheim - es ist eigentlich immer jemand in der Küche. Die geographische Lage ist super, man hat Wander- und Skimöglichkeiten und viele größere Städte sind gut erreichbar. Mit den Assistenzärzten, anderen PJlern und manchen Oberärzten macht man auch gerne mal abends was zusammen und man kann ansonsten immer auch mal nach St Gallen oder so fahren.

Bewerbung

2 Jahre im Voraus
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