PJ-Tertial-Bericht am St.-Josefs-Hospital

Anästhesiologie

Cloppenburg, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, Intensiv, NEF · 01/2015 – 02/2015

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Nach insgesamt 8 Wochen in der Anästhesie in Cloppenburg kann ich nur Gutes Berichten. Schon ab dem ersten Tag wurde ich super ins Team integriert. Der Chefarzt kümmert sich stets persönlich und mit viel Engagement um eine bestmögliche Betreuung und auch jeder andere aus dem Team war immer bereit mir etwas beizubringen. Die Stimmung in der gesamten Abteilung war sehr positiv. Der Tag startet jeweils mit der Frühbesprechung von 07.30 - 8.00 Uhr, danach dann der normale Tagesablauf bis zum Feierabend um 16.00 Uhr. In der Regel hat man die Wahl wo man sich aufhalten möchte und kann auch problemlos zwischen OP / Intensivstation / Ambulatorium wechseln. Mir wurden die Abläufe in der Anästhesie sehr genau erklärt und es wurde stets wert darauf gelegt das ich praktisch am Patienten arbeiten konnte. Dabei konnte ich folgende Tätigkeiten lernen und unter Aufsicht selbstständig durchführen: - Narkoseeinleitung und Beatmung - Umgang mit dem Narkosegerät - Intubationen (Tubus, Larynxmaske, ...) - PDA - Arterielle Kanülen legen - ZVK Anlage - Gespräche in der Prämedikationsambulanz führen Ich durfte dabei auch zwischen den einzelnen OP Sälen springen um möglichst oft etwas praktisches machen zu können. Da dort niemand auf einen Studenten angewiesen ist hat man viele Freiheiten. So konnte ich immer wenn ich wollte einfach in die Mittagspause gehen. Das Essen war für mich kostenlos (Frühstück + Mittagessen inkl. Getränke) und immer sehr lecker! Soweit keiner der Assistenzärzte das NEF als zweiter Arzt besetzte konnte man sich immer den Pieper schnappen und den Notarzt auf die Einsätze (0 bis 4 pro Tag) begleiten. Die Kleidung wurde gestellt. Auch im Rettungsdienst wurde man super integriert. In regelmäßigen Abständen fanden statt der Frühbesprechungen Frühfortbildungen statt (z.B. Sonographiekurs). Immer wieder zwischendurch übt der Chefarzt mit neueren Assistenten und Studenten persönlich an Modellen die Intubation und die Beatmung. Wenn man möchte kann man sich auch das Sonographiegerät schnappen und auf der Intensivstation den Umgang mit dem Ultraschallgerät eigenständig üben. Wer im HNO oder Viszeralchirurgie Saal steht kann sich während der Narkosen auch noch gleich chirurgisch fortbilden, da die Operateure bei Interesse immer gerne bereit waren zu Erklären und Dinge im Operationsgebiet zu zeigen. Ich kann jedem der Interesse an Anästhesie hat empfehlen hier her zu kommen.
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