PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Luzern
HNO
Luzern, Schweiz
·
16 Wochen
·
Station HNO
·
09/2014 – 12/2014
Veröffentlicht am
1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 1250
- Gebühren
- 380
Erfahrungsbericht
Wer nach Luzern kommt, macht sicherlich nichts falsch!
Gut war:
1. Möglichkeit und ausreichende Zeit, Patienten präoperativ aufzunehmen
2. Im Rapport die Möglichkeit, Patienten vorzustellen.
3. Netteste OP-Pflege der Welt und sympathische Ambulanz-Schwestern
4. Gute Integration in das Team und wirklich sehr nettes Team, vom Assistenten über die Oberärzte bis zum Chef.
5. Der Chef erklärt viel während der Operation. Einmal während der wöchentlichen Chefvisite wird auch umfassender über ein Thema referiert.
6. Meistens gute Fortbildungen
7. Häufig darf man am Ende der Operationen nähen.
8. Man ist den Uhus wirklich dankbar für die Unterstützung, die sie leisten.
Zu verbessern wäre:
1. Es gibt teilweise zu viel Leerlauf.
2. Das Interesse an Lehre schwankt.. Das Wissen für die Untersuchungen muss man sich grösstenteils selbst beibringen, auch wenn man immer fragen kann. Eine systematische Einarbeitung in die HNO-Untersuchung gab es leider nicht.
3. In der Ambulanz heisst es zu 95 % nur zuschauen. Abhängig vom Assistenzarzt kann man auch mal mehr machen.
4. Eigeninitiative wird nicht wirklich belohnt, und teilweise nicht wahrgenommen.
5. Es gibt keine "Leckerli", auf die man hin arbeiten könnte. Ob man hier in der ersten, oder der letzten Woche ist, man macht stets das gleiche, nur schneller.
6. Im OP ist "mitoperieren" zu viel gesagt. Nur der Chef erklärt wirklich während der Operationen, bei anderen kann man ab und zu etwas aufschnappen. Im Vergleich zu vielen Chirurgien aber noch relativ viel. Bei der 30. Schilddrüse (die glücklicherweise super schnell gehen) ohne Erklärung ist der Lerneffekt aber leider null.
Insgesamt bin ich zufrieden, nach Luzern gekommen zu sein! Es gab keinen Tag, an dem ich mich hätte überwinden müssen, zur Arbeit zu erscheinen. Vieles ist gut, und die (wenigen) Kritikpunkte werden in der Zukunft vielleicht noch etwas besser. Für acht Wochen ist Luzern meiner Meinung nach uneingeschränkt zu empfehlen, für das ganze Tertial kommt am Ende zu wenig neues und darum war die Motivation bei mir am Ende leider verloren gegangen. Aber für die Verbesserungsvorschläge hat sich der Co-Chefarzt wirklich interessiert.
Insgesamt könnt ihr aber ohne Sorgen in das beschauliche Luzern kommen!
Bewerbung
Anderthalb Jahre vorher
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