PJ-Tertial-Bericht am Spitalzentrum Oberwallis
Innere
Visp, Schweiz
·
12 Wochen
·
Station 3 Ost/West, 6, Onko, Notfall
·
05/2014 – 08/2014
Veröffentlicht am
1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
3
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 940 CHF brutto; es bleiben ca. 500 CHF nach Abzug aller Kosten.
- Gebühren
- 90 CHF(Permis), 50CHF PJ-Bescheinigung, Miete + Steuern + Müllgebühren ca. 450 CHF/ Monat.
Erfahrungsbericht
Das Spitalzentrum Oberwallis ist ein kleines Haus mit mehreren allgemeinen medizinischen (= internistischen) Stationen. Das Arbeitsklima ist überdurchschnittlich gut und die Atmosphäre entspannt. Insgesamt kann man sich als PJler gut einbringen, jedoch gehören dazu, wie in der Inneren häufig üblich, auch viele "Sekretärinnen-Aufgaben" wie Telefonate, Anmeldungen, etc. Je nach Engagement und Assistenzarzt darf man eigene Patienten übernehmen und sich selbst einbringen - jedoch hatte ich mir hier mehr erhofft. Ebenso fand ich schade, dass nur wenig Kaderärzte wirkliches Bedside-Teaching machen, wie ich es aus meiner Unikklinik kenne. Dafür wurde man gut geschult, sich im Stationsalltag zurechtzufinden. Die Krankheitsbilder sind sehr vielseitig, jedoch werden komplizierte Fälle häufig nach Bern doer Sion verlegt. Die meisten Assitenzärzte und auch das Pflegepersonal, Sekretärinnen etc, sind supernett und es herrscht eine recht herzliche Atmosphäre. Die Arbeitszeiten der Assistenzärzte sind mit 50h/ Woche + 1h unbezahlte Mittagspause tägl. höher als in Deutschland, hinzu kommen ebenfalls Überstunden. Als PJler muss man sich für die Wochenenddienste eintragen und bekommt hierfür kompensatorisch einen festgelegten Tag frei. PJler (UHUs) und Assistenzärzte rotieren sehr viel, so ist man als PJler auch 2 Wochen auf dem Notfall und 2 Wochen in Brig auf der Palliativstation (dort herrscht eher ein zwiegespaltenes Verhältnis zwischen den verschiedenen Instanzen/ Pflegepersonal) ist. Das Wohnheim ist sehr alt und hellhörig und in vielerlei Hinsicht auch renovierungsbedürftig. Das Mittagessen ist mit 12 (16) CHF recht teuer. Nur zum Wochenenddienst bekommt man das Essen gratis. Das UHU-Gehalt von 940 CHF (abzügl. Steuern und Gebühren wie Miete, Müllabfuhr, Gebühr für Aufenthaltsbewilligung etc.) reicht in der Schweiz gerade so über die Runden, teure Ausflüge oder Hobbies können davon nicht finanziert werden. Das Wallis ist zum Wandern sehr schön, ebenso zum Skifahren (teuer). Mit dem Zug ist man in 1h in Bern - jedoch etwas abgeschnitten von der urbanen Schweiz " hinter den Bergen". Denn im Wallis schliessen die Geschäfte teilweise schon um 17-18h.
Noch ein kleiner Tipp: Ein kostenloses Bankkonto für Azubis gibt es bei der Post!
Bewerbung
Unkompliziert per E-Mail ca. 1-1,5 Jahre im Voaus oder kurzfristig.
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