PJ-Tertial-Bericht am Vivantes Humboldt-Klinikum

Gynäkologie

Berlin, Deutschland · 12 Wochen · Station 17.1, 17.2, Kreißsaal · 05/2014 – 08/2014

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Das Gynäkologie-Tertial im Humboldt-Klinikum war für mich das erste PJ-Tertial. Insgesamt waren wir 2 PJler (und selten Famulanten) und traten uns daher nie auf die Füße. Von Anfang an wurden wir freundlich aufgenommen und hatten stets das Gefühl teil eines „Teams“ zu sein. Unsere Einsatzbereiche waren vielfältig: Gyn-Station, Kreißsaal, Ambulanz, Sprechstunden (Gestationsdiabetes & Risikoschwangerschaft, Endometriose, Dysplasie, Urogyn), Wochenbettstation, OP Aufgaben: Stationsvisite, Abschlussuntersuchungen, Zugänge legen, Blutentnahmen (im Schnitt <2/d, da Blutentnahmeschwester!), selbstständige Wochenbettvisite, im Kreißsaal Betreuung der Schwangeren vor, während und nach der Entbindung, Mitarbeit mit Ärzten & Hebammen (in fast allen Fällen sehr gute Arbeitsatmosphäre mit den Hebammen!), Vag. & abd. Ultraschall, Gynäkolische Untersuchung Im OP: 1./2. Assistenz bei laparoskopischen Eingriffen, 2. Assistenz bei Laparotomien (finden selten statt) und Sectiones, bei kleinen Eingriffen (Hysteroskopien/Kürettage) kann man sich auch unter Anleitung selbst ausprobieren. Wir waren generell sehr frei und konnten uns auch z.T. selbstständig einteilen, nicht streng 2 Moate. Gyn – 2 Mon. Geburthilfehilfe, was gut und abwechslungsreich war. Oft konnte man selbst wählen, worauf man Lust hat. Das Ansehen von uns Studenten bei den Ärzten und die Arbeit mit ihnen war wirklich einwandfrei. Wir waren natürlich zur Unterstützung vorgesehen, fühlten uns aber (wie das in anderen Häusern oft der Fall ist) nicht ausgenutzt. Ich hatte das Gefühl, unsere Mithilfe wurde sehr geschätzt. Im OP übernimmt ab und zu auch weniger angenehme Aufgaben wie z.B. Haken halten. Mir persönlich hat das Arbeiten im OP-Bereich allerdings am meisten Spaß und Lernzuwachs gebracht. Wenn man Interesse, Einsatz und ein wenig Geschick zeigt, darf man bei kleineren Eingriffen auch verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen. Auch auf Station war nach kurzer Einarbeitungszeit selbstständiges Arbeiten z.B. auf der Wochenbettstation möglich. Die Arbeitszeit ist mit 7.30-15.30/16.00 top, Nachtdienste (15.00 – 08.00) sind nach Absprache möglich. PJ Unterricht fand 1-2x wöchentlich statt (EKG Kurs, Gastroenterologische Falldiskussionen, Gynäkologische Fortbildungen uvm) und war mit theoretischen, praktischen und interarktiven Themen meist sehr lehrreich und gut organisiert. Leider kein Radiologie-Kurs. Einige wenige Punkte sind mir negativ aufgefallen: (-) Je nach Standort recht weiter Anfahrtsweg (U9 Turmstraße - U8 Rathaus Reinickendorf 25min + 5min radfahren) (-) Kein Brustzentrum & Mammachirurgie (wichtiges Prüfungsthema!) (-) Keine Neonatologie/Pädiatrie im Haus -> keine Risikogeburten, keine Geburten < 34. SSW (-) Keine Bezahlung, dafür 50% auf (durchschnittliches) Essen in der Caféteria. Die wenigen Abstriche (gewollter Wortwitz!) wie etwa der lange Anfahrtsweg habe ich aber gerne in Kauf genommen, da die positiven Eindrücke während der gesamten PJ-Zeit deutlich überwiegen. Freundliche Atmosphäre, Wertschätzung der Arbeit, Lust am Lehren, flache Hierarchien und echte Teamarbeit habe ich selten so erlebt. Fazit: Ich kann euch das HUK für PJ oder Famulatur ganz ehrlich empfehlen. Ich habe viel praktisches und theoretisches Wissen erworben, was den Berufseinstieg sicher erleichtern und die Angst vor dem Mündlichen mindern wird! ;)

Bewerbung

normal über die PJ-Vergabe.

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