PJ-Tertial-Bericht am Westkuestenklinikum Heide

Chirurgie

Heide, Deutschland · 16 Wochen · Station C3, Ambulanz, OP · 05/2014 – 08/2014

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
373

Erfahrungsbericht

Zeiten: Arbeitsbeginn 07.00 Uhr mit Visite, ende gegen 15.30 Uhr, hier aber recht flexibel, wenn im OP was zu tun ist kann man mit entsprechendem Engagement auch länger bleiben – muss aber nicht, wenn man keine Lust hat. Hier ist somit eigenes Management gefragt. Zudem hat man die Chance ein Wochenende lang in der Ambulanz tätig zu sein, hierfür gibt es eine Kompensation von 5 Tagen. Auch eine Woche Spätdienst in der Ambulanz ist in der Rotation eingeplant. Dort kann man eigenständig Patienten ansehen und stellt diese den Ärzten vor. Kleinere Wundversorgung, wie das Nähen von Platzwunden etc. konnte durchaus übernommen werden. Station und Team: Super Stimmung auch mit Pflege und Casemanagement! Die Stationsärzte erklären viel und haben echtes Interesse etwas beizubringen sofern man Interesse zeigt. Man kann, wenn man nicht in den OP muss, mithelfen bei Wundbeurteilung und Verbandswechseln. Blutabnahmen werden in der Regel durch die Arzthelferin gemacht und nur selten durch die PJler. Der Chef und die OÄ sind allesamt zuvorkommend. In der Chefvisite lernt man eine ganze Menge für sein klinisches Dasein. Unter den Assistenten fühlte man sich integriert und wertgeschätzt. Es kam auch vor, dass man mit den Assistenten einmal einen Abend am Strand verbrachte. Es gibt unter den Assistenten einen PJ-Beauftragten, der immer ansprechbar ist bei Wünschen und Problemen. OP: Ganz große Klasse! Die OTAs waren durchweg alle super lieb. Man ist nicht nur Hakenhalter sondern kann am WKK echt ne Menge lernen. Oft wurden hier PJler aufgrund Personalmangel als 1. Assistenz eingesetzt. Zunähen konnte man in der Regel so gut wie immer und wenn man sich gut anstellte, bei entsprechendem Einsatz auch deutlich mehr. Fortbildungen/Unterricht: Es werden eine ganze Reihe an Fortbildungen angeboten, die zum Großteil auch wirklich qualitativ super sind und sich lohnen. In der Chirugie hat man manches Mal nicht die Zeit alle angebotenen Veranstaltungen zu besuchen, was ich aber auch nicht weiter schlimm finde, denn die Zeit im OP an sich ist schon Fortbildung. Drumherum: Was die Verpflegung angeht muss ich hier kaum noch erwähnen, die ist einfache Spitze. Beim Thema Unterkunft hatte ich leider Pech. Dass unser Haus etwas vom WKK entfernt war, war okay, doch waren dort auch Leute von außerhalb untergebracht, die auf regelmäßige Arbeitszeiten wenig Rücksicht nahmen. Auch der hygienische Zustand des Hauses musste bei Ankunft erst optimiert werden. Positiv waren der wirklich einmalige Zusammenhalt unter den PJlern im Haus und die Grillmöglichkeit im Garten. Das WKK stellt Fahrräder für die Zeit in Heide, zudem gibt’s Zugang zum eigenen Schwimmbad und Fitnessclub. Auch Pilateskurse etc. werden angeboten, die man mitbesuchen kann. Heide an sich ist leider recht unattraktiv. Doch dafür gibt es in nicht allzu weiter Entfernung die Nordsee Alles in allem war es ein sehr, sehr schönes Tertial, das zu schnell vorübergegangen ist. Ich hatte die Möglichkeit viel zu sehen und durfte auch einiges mehr machen als anfangs vermutet. Zu betonen ist allerdings, dass dies nur möglich ist, wenn man selbst Interesse zeigt und sich auch bemüht. Man muss eben Eigeninitiative zeigen.

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