PJ-Tertial-Bericht am Kreiskrankenhaus Emmendingen

Anästhesiologie

Emmendingen, Deutschland · 16 Wochen · Station Intensivstation/Op · 05/2014 – 08/2014

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
250

Erfahrungsbericht

Ich kann ein Tertial in der Anästhesie/Intensivmedizin in Emmendingen nur wärmstens empfehlen!! Man fühlte sich im insgesamt recht jungen Team sehr schnell aufgenommen und Teil davon, hatte gute Arbeitsbedingungen und durfte in der Anästhesie, Intensivmedizin und auch bei Einsätzen mit dem Notarzt viele Erfahrungen sammeln. Emmendingen ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Freiburg erreichbar (Semesterticket), manche fahren sogar mit dem Fahrrad. Ich habe in diesen Monaten viel lernen können. In der Anästhesiezeit konnte ich mir frei die OP-Säle aussuchen, hatte eine anästhesietypische Einszueins- Betreuung. Spätestens am Tertialende kann man unter Aufsicht eigenständig eine Allgemeinanästhesie durchführen. Bei der Einleitung kann man als Student hauptsächlich Braunülen legen, Intubieren und Maskenbeatmen. Durch häufige Praktikanten vom Rettungsdienst stand man sich leider bei der Einleitung manchmal auf den Füßen herum, oder einem wurden die Intubationen "weggeschnappt". Bei mindestens 4 oder 5 laufenden OP-Sälen konnte man sich dann einfach einen anderen Saal aussuchen. Auf der Intensivstation betreute man eigene Patienten, machte die Statuserhebung und konnte bei Untersuchungen/Eingriffen assistieren oder sogar selbst Pleuradrainagen oder arterielle Zugänge legen. Ebenfalls sehr gute Betreuung mit vielen Erklärungen und auch Durcharbeiten von Theoretischem Wissen. Die Teilnahme an den meist zweiwöchigen PJ-Seminaren des Klinikums war immer möglich. Arbeitsende war praktisch immer pünktlich oder sogar früher. Bei interessanten Fällen, Aufnahmen auf der Intensivstation blieb ich aber auch freiwillig länger. Wenn das OP-Programm des Saales, in dem man den Tag verbracht hatte, beentet war, konnte man noch in einen anderen Saal wechseln oder Feierabend machen. Leider ist das Gehalt mit 250 Euro nicht sehr üppig, doch verglichen mit der Uniklinik Freiburg (300Euro) besteht kein großer Unterschied. Essen bekommt man keines gestellt, in der Mensa oder im Kiosk ist das Essen durch Mitarbeiterkarte reduziert. Es gibt sowohl im OP als auch auf Intensiv jeden Mittag die Möglichkeit zu essen.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.