PJ-Tertial-Bericht am Raphaelsklinik Muenster

Visceralchirurgie

Muenster, Deutschland · 12 Wochen · Station 2A,2D · 09/2013 – 12/2013

Veröffentlicht am

4.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 5
Unterricht 4
Betreuung 5
Freizeit 3
Station / Einrichtung 5

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Klappe halten, Haken halten - hier ist es noch wahr. Man wird ausschließlich als billige Arbeitskraft missbraucht. Hier macht kein Assistenzarzt freiwillig die zweite Assistenz, das dürfen schön die PJler übernehmen. Dementsprechend steht man meistens nur im OP und sieht - wie das bei der zweiten Assistenz ja nunmal so ist - noch nicht mal richtig was. Das OP Spektrum ist auch eher schmal, dafür hat man nach einem Tertial bestimmt bei 40 Strumen dabei sein dürfen. In die Stationsarbeit wird man null eingearbeitet oder integriert. Selbst um das banale Arztbriefschreiben muss man kämpfen und zehnmal nachfragen, ob man nicht mal einen Brief schreiben könnte. In der Ambulanz, wenn man es dorthin denn mal schafft, sitzt man auch nur daneben, was man aus Famulaturen ja langsam zur Genüge kennt und im PJ ja auch schonmal anders sein könnte. Auch die Stimmung in der Abteilung ist eher so lala. Darüberhinaus besteht das Assi Team, mit einer Ausnahme, nur aus Frauen, was der Stimmung auch nicht gerade zuträglich ist. Insgesamt zeigt das Ärzteteam leider kaum Motivation PJlern was beizubringen, sondern sieht sie vor allem als ihre Entlastung an: Blut abnehmen und Haken halten. Nicht zu empfehlen!!!!!!
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