PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Guetersloh
Anästhesiologie
Guetersloh, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station OP
·
05/2014 – 06/2014
Veröffentlicht am
1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 373
- Gebühren
- 0
Erfahrungsbericht
Das Konzept für PJ-Studenten sieht vor, dass man an den Narkoseeinleitungen teilnimmt und dann entweder die OP über dabei bleibt und auch die Ausleitung mit durchführt, oder von Einleitung zu Einleitung zwischen den OP-Sälen wechselt. Für welche Variante man sich entscheidet, kann man selbst aussuchen. Sämtliches Personal von der Pflege über die Assistenz- und Oberärzte bis zum Chefarzt sind äußerst nett und engagiert und binden einen ein, wo es nur geht. Man legt periphervenöse Zugänge, führt Präoxygenierung, Maskenbeatmung und Atemwegssicherung (bis zur Intubation) durch, stellt die Beatmungsparameter ein und darf im Laufe der Zeit auch ZVKs legen. Ziel ist, letztlich die komplette Narkose unter Aufsicht selbsständig durchführen zu können (bis natürlich auf spezielle Tätigkeiten wie Regionalanästhesien). Nebenbei bekommt man immer auch einen Einblick in die Tätigkeiten der Chirurgen, die einem auch als Anästhesie-PJler mal Operationen erklären und Fragen beantworten. Üblicherweise fängt man sein Praktikum im OP-Bereich an und kann dann später auch auf die angegliederte Intensivstation wechseln und dann auch an Notarzteinsätzen teilnehmen.
In dieser Abteilung werden Regionalanästhesien und ZVKs unter Ultraschallkontrolle durchgeführt, der Chefarzt veranstaltet regelmäßig kostenpflichtige Fortbildungen in diesem Bereich für Ärzte, an denen man als Student aber kostenlos teilnehmen durfte.
Die Betreuung (1:1) war insgesamt spitze und ich kann Fach und Abteilung jedem weiterempfehlen.
Mittagessen konnte immer zur Mittagszeit in Anspruch genommen werden, Überstunden kamen für den Studenten nie vor. Ein Tag pro Woche ist zum Selbststudium frei, wer mag.
Die Vortragenden der fächerübergreifenden PJ-Seminare waren nicht immer vorbereitet, teilweise fielen sie kurzfristig aus. Die Teilnahme an anderen Fortbildungen für ärztliches und pflegerisches Personal war jederzeit möglich.
Unterkunft umsonst in feiner 4er WG mit anderen PJ-Studenten im Mehrfamilienhaus (sehr gut gepflegt und ausgestattet), 30min Fußweg entfernt (-> Fahrrad mitbringen), Internetzugang per USB-Stick (1-5GB/Monat). Im Krankenhaus steht ein eigener Raum mit Spinden und PC zur Verfügung. Hose und Kittel werden gestellt. Ein Frühstück und ein Mittagessen pro Tag sind frei. Aufwandsentschädigung von 373€/Monat.
Bewerbung
Hatte mich 1 Jahr im Vorraus darum gekümmert, da ich nicht in Münster studierte. War zügig und problemlos organisiert. Bei sehr kurzfristiger Organisation kann es aber unter Umständen zu Problemen bei der Unterkunft kommen. Wenn mehr als 4 Studenten gleichzeitig eine benötigen, muss erst eine weitere Wohnung angemietet werden.
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