PJ-Tertial-Bericht am Helios Kliniken Schwerin
Neurologie
Schwerin, Deutschland
·
16 Wochen
·
Station Allgemeine Neurologie B5
·
04/2014 – 07/2014
Veröffentlicht am
1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 670
Erfahrungsbericht
Die Station ist sehr groß und in 2 Teile geteilt. Auf der einen Seite v.a. Patienten mit Schmerzen (Wirbelsäule, Kopf...) und Tumoren, auf der anderen Seite neurodegenerative Erkrankungen und Epilepsie. Schlaganfallpatienten gleichermaßen. Man fängt auf einer Seite an und wechselt idR zur Hälfte des Tertials.
Arbeitsbeginn etwa 7.30 Uhr (Blut wird vom Pflegeteam abgenommen), 8 Uhr Frühbesprechung, bis 10 Uhr Visite, kurzes Frühstück, dann Aufnahmen, Punktionen, etc., 13.30 Mittagpause, 14 Uhr radiologische Konferenz, nachmittags letzte Entlassungen, Patientengespräche, evtl. Verlegungen, Dienstende 16 Uhr.
Ich habe bis zu 3 Patienten gleichzeitig betreuen dürfen, die ich mir selbst aussuchen konnte. Man kann alles besprechen, die Ärzte sind total locker drauf.
Und die Patienten werden multidisziplinär betrachtet, d.h. man bekommt auch von anderen Fachgebieten etwas mit.
Es steht einem zudem frei, in die Funktionsdiagnostik reinzuschnuppern, oder mal in der Notaufnahme vorbeizuschauen. Ein Stroke Unit gibt es natürlich auch und wenn man die Herausforderung sucht, dann kann man sich auch dort einiges zeigen lassen.
Es gibt auch Anbindung zur Neurochirurgie (u.a. Tumorboard, Wirbelsäulenboard), ebenso eine sehr nette Abteilung.
Die Klinik ist sehr schön in Seenähe gelegen, mit dem Fahrrad gut zu erreichen. Hübsche Kantine (Preis Leistung eher mau bei 4-5€ pro Essen). 1 Studientag alle 2 Wochen. Es gibt jede Woche Unterrichtseinheiten für PJler, zB. ein wirklich ausgezeichnetes Radiologieseminar vom CA persönlich und ein nachmittagliches Seminar mit Vorträgen quer durch die Medizin. Auf Station hatte ich das Glück, dass der Chefarzt einmal die Woche Unterricht für die Weiterbildungsassistenten gegeben hat.
Last but not least gibt es in Schwerin auch eine Aufwandsentschädigung zwischen 400 und 670 €, je nachdem ob man die Wohnpauschale in Anspruch nimmt oder sich eine Unterkunft stellen lässt.
Ich kann jedem, der sich für das Fachgebiet interessiert, sehr empfehlen hier eine Famulatur oder ein PJ-Tertial zu absolvieren.
Bewerbung
Bewerbung über die Personalabteilung (bei Frau Kollmorgen) und übers CA-Sekretariat, zB. per Email.
Ich hatte mich per PJ-Formular über die UNI ein halbes Jahr vorher beworben.
Aber ich vermute, dass es auch kurzfristig klappen kann.
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