PJ-Tertial-Bericht am Buergerspital St. Gallen

Innere

St.Gallen, Schweiz · 12 Wochen · Station 4., 5., 6. Stock · 01/2014 – 03/2014

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
~1.100 CHF
Gebühren
50,00 CHF (Äquivalenzbescheinigung)

Erfahrungsbericht

Ich kann nur jedem empfehlen, geht fürs PJ ins Ausland! Und wen es dann doch nicht nach Afrika zieht, für den ist St. Gallen vielleicht was. Pro: Hier hat man als Unterassistent eine ganz andere Wertigkeit als in Deutschland. Die hierarchischen Strukturen sind lockerer, der Umgang miteinander fast familiär. Du bist Teil des Teams und hast deinen Aufgabenbereich. So habe ich mich meist den umfangreichen Aufnahmen ("Eintritte") gewidmet. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, eigene Patienten von A-Z zu betreuen. Das hat mir persönlich viel Vertrauen in meine Fähigkeiten gegeben. Hinter mir stand jederzeit jemand, den ich bei Unsicherheiten oder Fragen ansprechen konnte. Auch der Kontakt zur Pflege und zu den Therapeuten ist viel entspannter als man es bei uns gewohnt ist. Kontra: Die relativ langen Arbeitszeiten (7:45 - 17:00 ) sind gewöhnungsbedürftig. Der Tagesablauf hat dort einen ziemlich festen Rahmen mit diversen Besprechungen, wodurch sich das Abarbeiten von Visite, Aufnahmen, Schreibkram usw. in die Länge zieht. Manchmal hatte ich das Gefühl, man könnte den Ablauf effizienter gestalten. Einen Studientag gibt es nicht, dafür 5 Tage Urlaub. PJ-Unterricht an sich findet nicht statt, dafür wurde vor kurzem bedside teaching eingeführt. Einmal in der Woche wird nun ein interessanter Fall vom zuständigen Oberarzt vorgestellt. Allgemeines: Das Personalwohnhaus befindet sich nur ein paar Meter neben der Klinik. Es gibt einen neueren Teil und einen, der dringend renoviert werden möchte. Die monatliche Miete beträgt 400,00 CHF und wird direkt vom Gehalt abgezogen. Frühstück und Mittag wird gemeinschaftlich in der Cafeteria eingenommen. Dort gibt es Personalpreise, die für unsere Verhältnisse noch ziemlich hoch sind (Mittagessen ~ 9,50 CHF, Kaffee ~ 2,50 CHF).

Bewerbung

Ich habe mich circa ein Jahr vorher beworben. Ich denke, es genügt auch kurzfristiger, da es noch Kapazitäten für weitere PJler gibt. Die Organisation wurde mir durch das Sekretariat abgenommen.
Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.