PJ-Tertial-Bericht am Inselspital Bern

Neurologie

Bern, Schweiz · 4 Wochen · Station Neuro Notfall · 12/2013 – 12/2013

Veröffentlicht am

1.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
944CHF=783EUR

Erfahrungsbericht

Man kann sich für Station, Stroke Unit oder Notaufnahme einteilen lassen (am Besten schon bei Bewerbung klären). Ich war auf der Notfall und kann nur eingeschränkt etwas über die anderen Abteilungen sagen. Neuro hat in Bern einen sehr hohen Stellenwert, dementsprechend nimmt sie auf der sehr großen interdisziplinären Notaufnahme einen eigenen Teil ein; es gibt 3 eigene MRs die nur für die Neuro Notfall laufen! Als UA auf der (Neuro)Notfall kann man sehr selbstständig arbeiten; man kann eigene Patienten begutachten, dann dem AA oder OA vorstellen mit Arbeitsdiagnosen und Prozedere; je nach Arbeitsvolumen und Selbstvertrauen hat man 1-4 eigene Patienten gleichzeitig und übernimmt dazu noch Kleinigkeiten die bei Kollegen anfallen. Auf jeden Fall lernt man einen gründlichen Neurostatus, Bildgebung, man sieht viele verschiedene neurol. Krankheitsbilder, kriegt ein Gefühl für Stroke-Management und darf so ca 1-2 LPs pro Woche machen. Zu allen Patienten die man sieht muss man natürlich abschließend die Berichte verfassen. Blutabnahmen macht ja in der Schweiz generell die Pflege, EKG übernimmt die Innere; man macht also wenig "Hilfsarbeiten". Die Atmosphäre ist insgesamt sehr nett und kollegial und man darf immer jeden alles Fragen - unter der Prämisse, dass es halt eine Notaufnahme ist und meist recht viel zu tun. Die leitenden OÄ (Urs Fis. und Katja Gal.) sind super, sehr nett und erklären beide sehr viel. Bei manchen anderen OÄ (Anja W., Agnieszka Sl.) muss man sich erst mal ein wenig an den Tonfall gewöhnen, sie sind aber beide sehr nett und kompetent. Arto N. und Manuel B. sind eher wenig zugänglich, aber ok. Die Arbeit beginnt um 7:30 und geht offiziell bis ca 17:00, wenn man mag kann man ausnahmsweise auch mal früher gehen, öfters wird es auch später. Wochenenddienste kann man machen und es lohnt sich weil man auch mal auf die Stroke und die Stationen kommt; die Arbeit ist ansonsten relativ ähnlich. Formelle Teachings gibt es in dem Sinne nur 1x/wo für die gesamte Abteilung, die Qualität ist stark schwankend je nach Vortragendem (AA). Insgesamt: ein super Tertial, man lernt sehr viel und darf sehr selbstständig arbeiten. Wer viel an der Hand geführt werden will, viel Freizeit und formelle Teachings braucht ist vll. woanders oder auf der Station besser aufgehoben. Ansonsten würde ich die Neuro Notfall absolut empfehlen. PS: Noch ein paar praktische Anmerkungen: - die Miete für die Personalzimmer kostet 410CHF; zumindest in Haus 7 gibt es KEIN WLAN! - Essen in der Mensa ist teuer und kostet 8-10CHF/Mahlzeit - Parken auf dem Klinikareal ist nicht möglich, in der Stadt schwierig. Wer mit dem Auto kommt kann sich bei der Polizei eine Parkkarte ausstellen lassen oder außerhalb, zB in Kleinkappelen parken (20min mit dem Bus).

Bewerbung

Ca. 1 Jahr früher, aber auch spontan per Mail an Margrit Stauffer <Margrit.Stauffer@insel.ch>

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