PJ-Tertial-Bericht am Klinikum St. Marien

Anästhesiologie

Amberg, Deutschland · 16 Wochen · Station OP-Bereich A/B, Operative Intensiv · 07/2013 – 10/2013

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200,-

Erfahrungsbericht

Die Abteilung für Anästhesie und Operative Intensivmedizin am Klinikum Amberg ist zuständig für 9 Operationssäle (u.a. Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie, Neurochirurgie, Gynäkologie, Urologie...), einen Außenbereich (u.a. mit Urolgischem Eingriffsraum und Kreißsaal) und einer operativen Intensivstation. Ich wurde gleich an meinem ersten Tag vom Team sehr freundlich aufgenommen, der Chefarzt teilte mir einen Oberarzt als Mentor zu. Dieser hatte allerdings während meines Tertials mehrere Wochen Urlaub, sowie Nachtdienste auf der Intensivstation so dass ich nicht wirklich oft mit ihm unterwegs war. Für mich war dies nicht so schlimm, da ich mir als einziger PJler den Saal und damit den Anästhesisten jeden Tag neu frei auswählen konnte. Ich wurde wirklich von jedem freundlich aufgenommen, egal ob vom Oberarzt oder vom Assistenzarzt, und jeder hat sich die Zeit genommen, um mir viel erklären. In den ersten Wochen habe ich die wichtigen Handgriffe gelernt (hatte davor noch nie intubiert) und wurde Schritt für Schritt an das anästhesistische Vorgehen herangeführt. Nach und nach durfte ich immer mehr Tätigkeiten "eigenverantwortlich" unter Aufsicht durchführen, bis ich am Schluss die ganze Narkose durchführen konnte. Dabei war ich nie überfordert da immer ein Ansprechpartner in der Nähe war, sei es ein Arzt oder eine der sehr kompetenten Pflegekräfte. In der letzten Woche war ich noch auf der Intensivstation, hier nahm ich an den täglichen Visiten teil und lernte den Ablauf auf einer Akutstation kennen. Nach dem Mittagessen nahm sich der leitende Oberarzt eine Stunde Zeit, um mir die Konzepte der Intensivmedizin (z.B. Beatmungsmanagement) näherzubringen. Dienstschluss war immer gegen 16:00, ein paar mal war ich freiwillig etwas länger da, wenn es eine spannende OP gab. Ich kann ein PJ-Tertial in der Amberger Anästhesie nur jedem wärmstens empfehlen. Für mich hat gerade das Unglaublich nette Team in Kombination mit dem fur ein Haus dieser Größe vielseitigem Tätigkeitsfeld zu einem richtig tollen Erlebnis werden lassen. Danke :)

Bewerbung

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