PJ-Tertial-Bericht am Spital Rheinfelden

Innere

Rheinfelden, Schweiz · 12 Wochen · Station Allg.Station und Privatstation · 09/2012 – 12/2012

Veröffentlicht am

1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
keine Angabe
Gebühren
keine Angabe

Erfahrungsbericht

Innere Abteilung des Spitals Rheinfelden umfasst eine Akutklinik, eine interdisziplinäre Überwachungsstation, eine Tagesklinik, Pflegeheim und das breite Spektrum der häufigsten medizinischen Krankheitsbilder. Zu den allgemeinen Tätigkeiten des Unterassistenten gehören, die klinische Untersuchung des Patienten, präzise Erfassung von Daten, die Beteiligung bei der Planung der Diagnostik und der Therapien. Wichtige Rolle des Unterassistenten liegt auch in der Unterstützung des Ärztepersonals im stationären Bereich während der Visiten und bei der Patientenbetreuung. Dazu gehören auch die Erfassung von Epikrisen und Erstellung von Briefen. Einsatzbereiche des Unterassistenten sind, Notfallambulanz, Tagesklinik und Stationärer Bereich. Am Wochenende könnte auch der Einsatz im operativen Bereich notwendig werden, wie zum Beispiel die Beteiligung beim Kaiserschnitt etc. Am Anfang erfolgt normalerweise die Einarbeitungsphase von 4 Wochen auf der Station. Innerhalb dieser Zeit erlernt man als Unterassistent selbständig die Dokumentation, Planung und Organisation der Konsilien unter der Leitung des Arztes. Im Anschuss daran, nach Ablauf von 4 Wochen, so war es bei mir, erfolgt der Einsatz in der Notfallambulanz. Für mich persönlich war dies der lehrreiche Teil der Tätigkeit. Wenn kein akuter Notfall ist, (Ulkus-Blutung oder KHK) kann man den Patienten in Aufsicht vom zuständigen Arzt ruhig aufnehmen, gründlich je nach Klinik körperlich untersuchen, die Verdachtsdiagnose erstellen, Laborauftrag beantragen und EKG befunden. In Zusammenarbeit wird das weitere Procedere besprochen. Ab 20:00 Uhr muss man als Unterassistent in der Lage sein zuverlässig das halbautomatische Notfall-Labor selbständig zu betätigen mit Erstellung von Hämatologie, Quick, Troponin, D-Dimere, Transaminasen und arterieller Blutgasanalysen. Auch für diejenigen Unterassistenten, die Spätdienst haben, bietet sich die Möglichkeit auf der Tagesklinik den Notfall-Patienten, z.B. mit unklaren Abdominal-Beschwerden, wenn auch nicht direkt sehr akut ist, nach eigenem Können und Wollen zu sonographieren. Um 17 Uhr findet Röntgen-Besprechung statt, auch der lehrreiche Teil für Unterassistenten. Die Radiologen des Hauses sind sehr bemüht, sie erläutern prägnant die radiologischen Bilder und versuchen die Korrelation zu den klinischen Beschwerden der Patienten zu erstellen. Unter anderem hat man im Spital die Möglichkeit, sich bei der Auswertung von 24h-EKGs sowie auch Belastungs-EKGs zu beteiligen und in die Endoskopie-Untersuchungen rein zu blicken. Fazit: die Eigeninitiative, Engagement und die Bereitschaft sind stark erwünscht, denn darauf kommt es an, was man für sich meistert. Privat: Wohnen und Kochen: Spital und somit der Wohnheim liegen nahe an der Grenze zu Deutschland, da kann man sich relativ günstig einkaufen. Wohnheim (Kostengünstig) ist mit guter Zimmerausstatung im WG, Internetzugang, gemeinsame Küche mit Bad und Toilette.

Bewerbung

1-2 Jahren vor Aufnahme der PJ-Zeit, auch kurzfristige Vergabe von PJ-Plätzen möglich.
Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.