PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Graubuenden

Radiologie

Chur, Schweiz · 16 Wochen · Station Institut Radiologie · 08/2013 – 12/2013

Veröffentlicht am

1.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
etwa 400-500 netto

Erfahrungsbericht

Zur Abteilung: Wer in der Radiologie viel lernen möchte und sich dabei ein Umfeld wünscht, welches fordernd aber nicht überfordernd ist, dem kann ich Chur empfehlen. Allerdings sollte man sich darauf einstellen, dass man im Vergleich zu anderen Fächern viel lesen muss, um einen Zugang zur Befundung der Bilder zu erlangen. Das erforderliche Eigenstudium nimmt einem keiner ab. Ist man dazu jedoch bereit, kann man erstens eigenständig Bilder befunden (Va. Thorax, MSK, CT, Sono) und zweitens werden diese Befunde ausnahmslos mit einem der Oberärzte besprochen. Entsprechend des Arbeitspensums des Tages, ist die Ausführlichkeit der Besprechung. Insgesamt ist diese Arbeitsweise wirklich lehrreich, da sich Oberärzte meistens viel Zeit nehmen und immer für Rückfragen zur Verfügung stehen. Organisatorisches: Es gibt drei Wohnheime. Das eine ist etwas einfacher mit WG-Charakter. Insgesamt sympathisch aber KEIN Internet! Das zweite ist etwas moderne, WGs auch kein Internet. Im dritten gibt es WLAN und Toiletten auf dem Zimmer. Dieses kostet jedoch 420 Franken. Von den 1000 Franken Bruttoverdienst bleiben nach Abzug der Endreinigungskosten (80fr) und des Ausländerausweise (90e) in den erste 2 Monaten nur gute 400fr übrig. Das reicht leider nicht für Leben, Klinikessen/kaffee und mal die Umgebung erkunden. Alle Wohnheime sind max. 5min von der Klinik entfernt und haben Gemeinschaftsküchen in guten Zustand. Zur Stadt Umgebung: Unter der Woche kommt man nur für den Einkauf in die Stadt. Am WE sind die meisten Schweizer UHUs leider weg aber mit den deutschen konnten wir immer etwas unternehmen. Unter der Woche gab es immer wieder "Events" in einem der Wohnheime. Ausserdem super schöne Wanderungen, tolle Bergseen in der Umgebung!!! Wirklich beeindruckende Gegend! Die Stadt hat eine nette Altstadt in der überraschend viele Kneipen sind. Donnerstags nach einem Sporttreff in einer Halle (Unihockey, Volleyball) ein Kliniktreff in einer Bar. Das sind auch sehr schöne Abende gewesen. Fazit: Ich würde es wieder machen. Wie gesagt, man muss investieren aber dann bekommt man viel zurück!

Bewerbung

1 Jahr etwa. Bewerbung unkompliziert mit Lebenslauf usw. per Mail.
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