PJ-Tertial-Bericht am Klinikum am Plattenwald

Allgemeinchirurgie

Bad Friedrichshall, Deutschland · 12 Wochen · Station 4a, 1a, 1b · 08/2013 – 12/2013

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
600 Euro
Gebühren
240 Euro (Parken+Wohnung)

Erfahrungsbericht

Das Krankenhaus am Plattenwald ist ein eher ländlich gelegenes Krankenhaus, aber hat trotzdem einen guten Anschluss an Heilbronn bzw. Neckarsulm. Die Wohnungen sind direkt angrenzend an das Krankenhaus und sind sehr geräumigt. Unter normalen Umständen wohnt man zu zweit in einer 2 Zi Wohnung mit KÜ und Bad. Die Wohnung kostet dann 220 Euro. Zusätzlich zur Wohnung kann man die Sauna und das Schwimmabd des Wohnheims benutzen. Ebenso ist eine Kegelbahn verfügbar. Zur Zeit befindet sich das "Neue Krankenhaus" noch im Rohbau, wird dann aber ab 2015 bezugsfertig sein, sodass der 70er Jahre Bau ausgedient hat. Trotzdem machen die Stationen einer sehr freundlichen Eindruck und die Ausstattung ist auch in Ordnung. Zur Aufgabe eines PJlers in der Chirurgie zählen verständlicherweise Dinge wie Blut abnnehmen oder Viggos legen, gleichzeitig kann man aber auch immer noch die Ärtze nach Hilfe fragen und Ambulanzschwestern helfen auch dabei. Darüberhinaus kann man aber bei Belieben auch Patienten weitesgehend selbstständig betreuen. Auch im Op ist man nicht ständig nur am Haken halten, sondern häufig steht man als erster Assistent am Tisch, Operationen wie Wunddebridements kann man sogar als Operateur selbst machen. In der Notaufnahme ist sogar eine fast selbsständige Behandlung der Patienten möglich, und häufig besteht die Möglichkeit der chirurgischen Wundversorgung. Das chirugische Tertial war bei mir in 3 Teile geteilt, nämlich Allgemein- Gefäß- und Unfallchirurgie. Unter dem Strich also ein richtig gutes Krankenhaus um auch sehr viel selbst praktisch machen zu können und auch selbst über Patienten Entscheidungen treffen zu können. Eine Pj Unterricht gibt es zwar nicht, dafür wird aber zwischendurch immer viel erklärt. Außerdem hat man genügend Zeit für das Selbsstudium während der Arbeitszeit auf Station obgleich man keine Studientage hatte. Obendrein ist das sehr gute Verhältnis zu der Pflege und den Ärzten zu betonen ( gemeinsamer Besuch der Canstätter Wasn, Einladung zum Weihnachtsessen). Es hat richtig Spaß gemacht und ich kann es nur empfehlen! Die Verpflegung der Cafeteria ist normal. Es gibt 4 Menüs für jeweils 3,25 Euro. Parken auf dem Gelände kostet 70 cent am Tag.
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