PJ-Tertial-Bericht am St. Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind

Innere

Koeln, Deutschland · 16 Wochen · Station 2+4 · 03/2013 – 06/2013

Veröffentlicht am

1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
300

Erfahrungsbericht

Meine Erfahrung decken sich mit den Erfahrungen aus den bekannten Berichten. Prof. Pohl legt unheimlich Wert darauf, dass es sich beim PJ um Erwachsenenbildung handelt und entsprechende Eigeninitiative gefragt ist. Das Team besteht aus 12 PJ, was mehr als genug ist. Einzige Bedingung die gesetzt wird: An JEDEM Tag (inkl. WE und Feiertage) des PJs ist ein Dienst-PJler verfügbar. Was der Rest macht ist egal. Als großes PJ-Team kann man sich wirklich gut einteilen. Wir haben uns bei vier zu besetzenden Stationen in 3er-Teams aufgeteilt. Von den dreien waren zwei Auf Station und einer in "Rotation" (Ambulanz, Endoskopie, Intensiv, Palliativ, Schlaflabor). Auf Station nimmt man aktiv an Visiten teil, nimmt Blut ab und schreibt Briefe. Die Betreuung von eigenen Patienten und Zimmern war immer möglich. Die Assistenten sind alle supernett und erklären teilweise richtig viel und ausführlich. Einziger Nachteil ist das Dienstmodell und die Einteilung der Assistenten die nahezu täglich rotieren udn man so fast keinen festen Ansprechpartner hat. Man kann hier seine Vormittag mit Visite und BEs verbringen und nach dem Mittagessen verschwinden oder bei entsprechender Initiative und unterstützung des PJ Teams bis zu vier Wochen auf Intensiv mitarbeiten. Das Patientengut ist Allgemeininternistische gemischt. Viel Herzinsuffizienz, exazerbierte COPD, Pneumonie, Exsikkose ... Schwerpunkt liegt eindeutig auf Gastroenterologie und Onkologie. Hat mir gut gefallen. Was komplett fehlt sind kardiologische Notfälle (da kein Herzkatheter) und Endokrino/Rheuma. Endoskopisch kann man hier bis zur ERCP alles sehen. Sonos kann man unter Anleitung selber machen. Prof. Pohl macht einen ausgezeichneten, wöchentlichen Untersuchungskurs, der einem in der Mündlichen extrem viel helfen wird. Die anderen Oberärzte machen ebenfalls wöchentlich Fortbildungen in ihren Spezialgebieten (Kardio-OA: EKG-Kurs, Pulmo-OA: Beatmung, Lufu, Onko-OA: Endo-OA: Sonokurs, Endofortbildung) Hohenlind als Haus absolut zu empfehlen. Fazit: Man muss nichts und darf alles! Mir als nicht-Internist hat das Tertial richtig viel Spaß gemacht, ich habe viel gelernt und konnte einiges selber machen. Ich habe eine grundlegende Ausbildung in der gesamten INneren erhalten. Das ist genau das, was ich wollte. Ich fand es gut, dass die Abteilung nicht so wahnisinnig spezialisiert ist und man einen Einblick in die Gesamte Innere bekommt.

Autor:in kontaktieren

Dem Autor oder der Autorin eine Nachricht schreiben Öffnen ▾

Die Autor:in hat zugestimmt, Nachrichten zu diesem Bericht zu empfangen. Deine E-Mail-Adresse wird nur zur Weiterleitung verwendet und nicht öffentlich angezeigt. Die E-Mail-Adresse der Autor:in ist und bleibt verborgen.

Die Autor:in antwortet direkt an diese Adresse.
Max. 2000 Zeichen.
Deine Anfrage wird 90 Tage als Audit-Log gespeichert, dann automatisch gelöscht.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.