PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Leverkusen

Innere

Leverkusen, Deutschland · 4 Wochen · Station Allgemeine Innere Medizin, B5 und B3 · 09/2013 – 10/2013

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
300

Erfahrungsbericht

Diese Rotation im dritten Tertial war der bisher beste Abschnitt meines PJ. Ich wäre gerne noch länger geblieben. Es gab allerdings auch hier Nachteile, die ich im Folgenden nach den Vorteilen aufliste. Vorteile: - die leitende Oberärztin sorgt für eine praxisnahe Ausbildung auf Station und in ihrer wöchentlichen Fortbildung - solche Oberärzte hätte ich gerne in jedem Tertial gehabt! - Sehr nette Assistenzärzte - Die Betreuung eigener Patienten wird ausdrücklich gefordert. Man muss die Stationsärzte aber manchmal daran erinnern, dass es der eigene Patient ist. Es kann hilfreich sein, die eigene Definition mit dem Stationsarzt abzusprechen: Bedeutet die Betreuung eigener Patienten, dass man die ersten Fragen bei Visite übernimmt oder führt man die komplette Visite inkl. Eintrag und Anordnungen? - breites Spektrum an Krankheitsbildern Nachteile: - 8 Dienste und 6 Briefe: Wer das Tertial Innere Medizin im Klinikum Leverkusen absolviert, muss an 8 Diensten teilnehmen und 6 Arztbriefe verfassen. Diese Zahlen werden leider nicht angepasst, wenn man auf Grund der Examensvorbereitung weniger als 16 Wochen im Haus ist. Gegeben wurden uns diese Informationen erst, als wir aktiv nachgefragt haben. - Die Sache mit den Blutabnahmen: Eigentlich kümmern sich in der Allgemeinen Inneren Medizin 3 Stationssekretärinnen um Blutabnahmen und periphere venöse Zugänge. Während meiner Rotation waren sie allerdings permanent krankheits- und urlaubsbedingt unterbesetzt, so dass ich meistens ausgeholfen und zuletzt alle Blutentnahmen übernommen habe. Der Chefarzt vertritt die Ansicht, dass PJ-Studierende nur dann Blut abnehmen sollen, wenn die Stationsärzte das auch machen. Das halte ich so für unrealistisch, aber ich habe ich den Ärzten auf meiner Station einige Blutröhrchen übrig gelassen, wenn ich es sonst nicht zur Visite oder den lehrreichen Vorgängen auf Station geschafft hätte. - Wenn das Tertial so liefe wie geplant, gäbe es kaum Nachteile. Während meiner Rotation musste ich leider wegen Personalmangels die Station wechseln, als ich mich gerade eingearbeitet und den Überblick über meine Patienten erlangt hatte. Auf der neuen Station konnte ich von vorne anfangen.

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