PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf

Allgemeinchirurgie

Hamburg, Deutschland · 12 Wochen · Station Chirurgische Stationen · 01/2013 – 03/2013

Veröffentlicht am

4.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 5
Unterricht 6
Betreuung 6
Freizeit 5
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich muss den vielen negativen Vorkommentaren absolut zustimmen. Die Allgemeinchirurgie am UKE in Hamburg braucht billige (weil kostenlose) Hilfskräfte, die morgens die Blutentnahmen und Braunülen übernehmen und zum Hakenhalten da sind. Unterricht? Wenn er stattfindet, dann total unstrukturiert und ohne jede Motivation (nur sehr wenige Ausnahmen). Lehre? Zumindest nicht im OP, da gilt KLAPPE HALTEN UND LÄNGER BLEIBEN! Mal sind mehr Studenten da, mal keine...wenn viele da sind, kann man natürlich auch in der Masse untergehen und kommt auch früher raus (das ist meiner Meinung nach auch der Hauptgrund für einige der "positiven" Kommentare). Dass es Ausnahmen bei der Behandlung und Lehre gibt, ist ja klar. Aber es bleibt halt ein unfaires Losglück, in welchem Team man landet. Da gibt es nichts dran zu drehen. Und wenn man dann eben nicht im Team "Gold" landet, sondern bis in die Abendstunden (ungefragt) im OP stehen muss, hat man wirklich unspannende und anstrengende zwei Monate vor sich. Ich habe absolut nichts in dieser Zeit gelernt, was ich mir nicht mit Engagement selber beigebracht habe. Obwohl: Wie es sich anfühlen muss, von seinem Chef vor versammelter Mannschaft in Grund und Boden gestampft zu werden (dabei kann man eigentlich bei jeder Frühbesprechung zuschauen...)! Danke UKE, ihr macht dieses Studium wirklich zu einem "tollen Erlebnis"!!!

Bewerbung

Da dort eh alle landen, die sich nicht gekümmert haben oder am eigenen Leib erfahren wollen, wie schlecht ein PJ-Tertial laufen kann, muss man sich auch nicht bewerben...
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