PJ-Tertial-Bericht am Hopital Pitie-Salpetriere

Allgemeinchirurgie

Paris, Frankreich · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie · 06/2013 – 08/2013

Veröffentlicht am

3.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 5
Betreuung 3
Freizeit 4
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Gebühren
255,00

Erfahrungsbericht

Ich war für 2 Monate im Pietie in der Allgemeinchirurgie bei Professor Menegaux. Insgesamt waren wir ca 12 Externe Studenten. Die anderen allesamt Franzosen. Gleich am Anfang wurde ich gefragt wie ich arbeiten möchte. Also jeden Tag oder nur ein paar Tage die Woche. Ich habe mich für jeden Tag entschieden und konnte mir dann die letzten 10 Tage von den 2 Monaten freinehmen. Insgesamt muss ich sagen, dass ich nach 2 Monaten froh bin, dass es vorbei ist. Man wird anfangs für den bloc operatoire eingeteilt. Dort war ich fast jeden Tag. Die meisten Operationen sind Schilddrüsenoperatione, weil das Pitie dort einen Schwerpunkt hat. Meine Tätigkeit war ausschließlich Instrumente anreichen während der Operationen. Anfangs ist das noch eine kleine Herausforderung, aber dann wird es nur noch anstrengend. Geistig überhaupt nicht anpruchsvoll. Allerdings körperlich, weil man erst gehen kann wenn im bloc alle Ops beendet sind. Das heisst ein ganz normaler Tag geht durchschnittlich bis 17-18 Uhr. Auf Station hat man gar nix zu tun. Es sei dann man macht einen Dienst. Der dauert ca 24-30 Stunden zusammen mit einem Interne(Assistenzarzt) und einen Facharzt. Das kann allerdings durchaus spannende sein, weil durchaus interessante Fälle nachts in Paris reinkommen. Bei meinem ersten Dienst war das der Fall und ich stand die Ganze Nacht im Op. Und bei den anderen war es auch nicht viel ruhiger. So kommt man allerdings auf maximal 2 Stunden Schlaf die Nacht. Die Fallvorstellungen macht man dann Montags oder Freitags je nachdem wann der Dienst war. Vor dem ganzen Team stellt man Patienten vor und muss die CT Bilder zeigen. Auf jeden Fall eine Herausforderung, aber dort lernt man richtig was. Ansonsten sind alle Ärzte nett. Mit den Internen geht man mittags zwischen den Ops essen und hat ein gutes Verhältniss. Der Chef wirkt anfangs sehr streng, hat aber einen guten Humor und scheint ausländische Studenten zu mögen. Alles in allem, bleibt es jedem selber überlassen ob er es macht oder nicht. Ich bin kein Fan der Chirurgie und erst recht nicht vom Op. Deshalb ist meine Einschätzung vielleicht ein bisschen subjektiv.

Bewerbung

hab mich ca 4 Monate vorher bei Madame Alexandrie Saligot per Mail beworben. Man muss ein Motivationsschreiben und einen CV mitschicken. Alles in allem sehr umkompliziert. Geht sicher auch spontaner!
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