PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Fachklinikum Teupitz

Neurologie

Teupitz, Deutschland · 16 Wochen · Station Neurologische Normalstation und Intensivstation · 02/2013 – 06/2013

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
ca. 300 Euro Fahrtkostenerstattung

Erfahrungsbericht

Ich hatte mich für Teupitz entschieden, weil ich im PJ gerne das selbständige Arbeiten erlernen wollte. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Auf der Station bekommt man sehr schnell eigene Patienten zugewiesen, die man dann in Rücksprache mit dem Oberarzt selbst betreut, dh Aufnehmen, Untersuchungen anmelden, diagnostische Maßnahmen durchführen (zB Lumbalpunktionen), Therapiekonzept erarbeiten, bei dem Patienten Visite machen, und schließlich den Entlassungsbrief schreiben. Die Assistenzärzte sind alle sehr nett und stehen jederzeit für Fragen oder Hilfe zur Verfügung, sodass ich es gut geschafft habe, obwohl es mein erstes Tertial war. Ich hatte von Anfang an den Eindruck, als Mitglied des Teams ernst genommen zu werden und war in den Stationsalltag gut eingebunden. Typische PJler Ausnutz-Arbeiten musste ich nie erledigen; mir hat die Arbeit dort immer Spaß gemacht. In den letzten 4 Wochen hatte ich noch Gelegenheit, auf der neurologischen Intensivstation mitzuarbeiten. Dort konnte ich keine eigenen Patienten betreuen, aber ich habe viel gesehen und gelernt. PJler Unterricht findet nicht statt. Man kann an den Fortbildungen für Assistenzärzte teilnehmen. Ich hatte aber soweso das Gefühl, bei der Stationsarbeit mehr nützlich Sachen zu lernen als bei Fortbildungen. Die Assistenzärzte und Oberärzte erklären sehr viel und es ist auch Zeit, zwischendurch etwas nachzulesen. Eigentlich der einzige Nachteil der Klinik ist der Standort. Teupitz ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gut zu erreichen, sodass man entweder mit eigenem Auto fahren muss oder mit den Assistenzärzten, die auch fast alle in Berlin wohnen. Es gibt auch die Möglichkeit, kostenlos ein Zimmer vor Ort zu bekommen, aber ich bin von Berlin aus gependelt. Es war aber nie ein Problem, eine Mitfahrt mit den Ärzten zu organisieren. FAZIT: Wenn ihr den Weg nach Teupitz auf euch nehmt, erlebt ihr ein sehr gutes PJ-Tertial, in dem ihr selbständiges Arbeiten lernt und viel Praktisches und Theoretisches über Neurologie erfahrt. Für die Neuro-Prüfung Staatsexamen hat es mich sehr gut vorbereitet.

Bewerbung

Über das PJ-Büro der Charite, problemlos

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