PJ-Tertial-Bericht am Lungenfachklinik Immenhausen

Pneumologie

Immenhausen, Deutschland · 8 Wochen · Station 1 · 12/2012 – 02/2013

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Immenhausen ist ein kleiner Ort in der Nähe von Kassel mit einer eigenen Lungenfachklinik. Die Klinik selbst hat etwas über 100 Betten und ist somit ebenfalls recht übersichtlich. Von Göttingen fährt man mit dem Auto etwa 45 Minuten. Wohnmöglichkeiten gibt es vor Ort, man sollte sich aber im Klaren sein, dass nach der Arbeit in Immenhausen wenig Freizeitmöglichkeiten bestehen. Es pendeln unregelmäßig Ärzte von Göttingen bzw. von Rosdorf. Verlassen kann man sich aber nicht darauf, jeden Tag mitgenommen werden zu können. Ansonsten bildet die Klinik das Spektrum der pneumologischen Erkrankungen ab. Es gibt jeweils eine Station mit Schwerpunkt interstitielle Lungenerkrankungen, eine Infektionsstation, eine Station für bösartige Neubildungen, eine kleine Intensiv- und Beatmungsstation, sowie die Privatstation. Morgens um 8 Uhr gibt es eine kleine Frühbesprechung, gegen 15:30 Uhr die Röntgenbesprechung, in der man auch seine eigenen Patienten vorstellen muss. Ich war die gesamte Zeit auf der Station 1 mit dem Schwerpunkt interstitielle Lungenerkrankungen. Vom Ablauf her unterscheidet sich die Arbeit in der Lungenfachklinik nicht groß von anderen internistischen Abteilungen, z.b. in der Uni. Neben einer ausführlichen Visite gibt es immer wieder Bronchoskopien der Patienten von Station, die man sich angucken und manchmal auch assistieren kann. Zwischendurch gibt es immer wieder Patienten aufzunehmen. Es wird erwartet, dass man seine eigenen Patienten betreut, allerdings wird man auch nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern tatkräfitg unterstützt. Ich hatte persönlich großes Glück mit der Stationsärztin, die sehr engagiert und motiviert war, dem PJler etwas beizubringen. Besser kann man es sich nicht wünschen. Auch die Oberärzte sind nett und bemüht. Eigentlich trifft das auch auf den Chef zu. Der Kontakt zur Pflege war ebenfalls gut, nach 2 Wochen kennt man die meisten Leute im Haus. Wer sich für die Lungenheilkunde interessiert, kann guten Gewissen nach Immenhausen gehen. Am besten aber mit eigenem Auto!
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