PJ-Tertial-Bericht am Spital Uster

Innere

Uster, Schweiz · 16 Wochen · Station B01/2, B31/2 · 12/2012 – 03/2013

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
775
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Das Tertial war wirklich toll. Die allermeisten Ärzte sind wirklich bereit, einem etwas beizubringen. Insbesondere die Arbeit auf der Notaufnahme macht sehr viel Spaß, weil man Patienten selber aufnehmen (Anamnese, Untersuchung, Verordnung für Labor und Bildgebung darf man später fast komplett selbstständig machen - bei schwierigen Patienten wird natürlich nochmal kontrolliert von dem zuständigen Assistenzarzt.) und betreuen kann. Man bespricht dann alles mit dem Assistenzarzt oder wenn der keine Zeit hat direkt mit dem Oberarzt. Man fühlt sich wirklich gut integriert und ist ein gewürdigter Teil des Teams. Die Arbeit auf der Notaufnahme ("dem Notfall") ist anstrengend, aber extrem lehrreich und spannend. Arbeitszeiten sind von 10 Uhr bis 20 Uhr, 7 Tage am Stück (Mo-So) mit 2 Kompensationstagen in der Folgewoche. Auf der Station ist die Arbeit insgesamt entspannter, Beginn 8 Uhr, Ende ca. 17:30-18:30 Uhr. Der Tag ist sehr lang, wird aber immer wieder durch angenehme Dinge wie gemeinsames Frühstück und Mittagessen und diverse Fortbildungen, Autopsien, Studentenkurse, Visiten, Rapporte etc. unterbrochen, sodass er meist wie im Flug vergeht. Die Ärzte sind insgesamt weniger gestresst als in Deutschland, bleiben dafür aber meist auch bis 19-22 Uhr abends. Den Kontakt zur Pflege habe ich als wesentlich angenehmer empfunden als in Deutschland. Zum Essen ist wirklich immer Zeit, man bekommt zwar Mitarbeiterrabatt, zahlt aber je nach Hunger trotzdem schnell über 10€. Schmecken tut's wirklich gut. Auch das restliche Leben, insbesondere in Zürich (20 Minuten mit der Bahn, 3 Bahnen, ca. alle 10 Minuten) ist sehr teuer. Miete zahlt man ca. 260€, das Appartement ist sehr gut ausgestattet mit Küche und Bad, Telefon, Fernsehanschluss (kein TV-Gerät) und kostenfreiem Internetanschluss. Ich persönlich hatte mir n W-LAN-Router mitgebracht, zum Anschluss von Smartphone etc. Alles recht neu und gepflegt. Dort wohnen sehr viele Uhus und auch andere Mitarbeiter des Spitals, sodass man sehr schnell Kontakte knüpfen kann. 5 Minuten Gehweg sind's zum Spital. Perfekt also!!!

Bewerbung

Ich habe mich ca. 2 Jahre im Voraus beworben. Wollte halt auf Nummer sicher gehen und alles schön im Voraus planen. Wirklich nötig ist das aber nicht. 1 Jahr und weniger im Voraus reichen in der Regel auch.
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