PJ-Tertial-Bericht am Hermann-Josef-Krankenhaus

Anästhesiologie

Erkelenz, Deutschland · 16 Wochen · Station OP, Intensiv, Notarzt · 08/2012 – 12/2012

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
270

Erfahrungsbericht

Das Anästhesie-Tertial im Hermann-Josef-Krankenhaus war sowohl mein 1. Tertial als auch meine erste Begegnung mit der Anästhesie. Ich war von Anfang an begeistert. Das Team ist unglaublich nett und aufgeschlossen. Wir wurden als PJ-ler direkt ins Team integriert und geschätzt. Eine tolle Eigenschaft, die hoffentlich in Zukunft so bleibt, war, dass jedem PJ-ler ein Oberarzt fest zugeteilt wurde. Jeden Tag stand man namentlich mit auf den OP-Einteilungen und hatte dadurch einen festen Saal. Alle Oberärzte leiteten uns intensiv und schnell in die Fertigkeiten der Anästhesie ein. Man fühlte sich direkt wie ein Berufsanfänger. Schon nach wenigen Wochen konnte ich Narkosen selbstständig durchführen und betreute eigene Patienten von der Schleuse an, über den OP bis zurück in den Aufwachraum. Wir wurden in ausnahmslos alle Techniken eingearbeitet und ich konnte über 130 Intubationen, 15 ZVK's, über 20 Spinalanästhesien, arterielle Punktionen und sogar Epiduralanästhesien und zwei Plexusanästhesien selbstständig durchführen. Darüberhinaus konnte man zu jeder Zeit auf die Intensivstation wechseln und dort den Stationsalltag lernen. Besondere Abwechslung bietet die Teilnahme am Notarztdienst. In Erkelenz stellen die Anästhesisten den größten Teil der Notärzte und fahren in 24-Stunden Diensten. Tagsüber fährt man "direkt aus dem OP heraus" und somit konnten wir uns einfach bei dem Arzt einteilen lassen, der Notarzt war und ihn bei jeder Einsatzfahrt begleiten. Auch hier durften wir schnell den Erstkontakt zum Patienten herstellen und Notfallmedizin lernen und leisten. Alles in allem war mein PJ-Tertial in Erkelenz großartig! Ich hatte soviel Engagement von Seiten der Ärzte und Pfleger nicht für möglich gehalten. Ich bin jeden Tag sehr gerne zur Arbeit gefahren und war am Ende schon etwas traurig als das Tertial vorbei war.

Bewerbung

Ging bei uns über die RWTH Aachen. Mittlerweile ist es wahrscheinlich auch von anderen Unis aus möglich.
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