PJ-Tertial-Bericht am Medizinische Hochschule Hannover

Anästhesiologie

Hannover, Deutschland · 16 Wochen · Station ITS, OP, Ambulanzen · 08/2012 – 12/2012

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
100

Erfahrungsbericht

Super Tertial! Ich kann das PJ in der Anästhesie in der MHH nur empfehlen, es ist sehr gut strukturiert, man wird gut betreut und kann eine Menge lernen. In der Anästhesie in der MHH durchläuft man in den 16 Wochen einen festen Rotationsplan, die ersten sechs Wochen war ich auf der Intensivstation eingeteilt. Hier herrsche ein sehr angenehmes Klima, sowohl zwischen den Ärzten als auch zur Pflege. Ich fühlte mich sehr schnell ins Team integriert und durfte viel selber und unter Anleitung machen (z.B. eigene Patienten betreuen, Patienten aufnehmen und verlegen, arterielle und venöse Punktionen durchführen, Therapiepläne erstellen). Anschließend war ich vier Wochen einem festen ärztlichen Tutor zugeteilt, hier hatte ich Glück, dass dieser gerade in der HNO tätig war und ich so sehr viel über Atemwegsmanagement lernen konnte und unter Anleitung viele verschiedene Techniken der Atemwegssicherung durchführen konnte. Auch hier war das Klima sowohl zu den Ärzten als auch zur Pflege durchweg positiv. Vier Wochen kann man den Bereich selber wählen in dem man tätig sein möchte, hier habe ich mich für die VCH entschieden. Das Klima war wieder sehr angenehm, auch zu den chirurgischen Kollegen. Es gab viele große Einleitungen, in denen ich oft die Möglichkeit hatte arterielle und auch zentralvenöse Zugänge zu legen. Zusätzlich gab es einige große Operationen (z.B. Lebertransplantationen) in denen man viel über Volumenmanagement lernen konnte. Die letzten zwei Wochen des Tertials konnte ich in verschiedene Ambulanzbereiche reinschauen (z.B. Schmerzambulanz, Prämedikationsambulanz) und NEF mitfahren. Diese beiden Wochen haben das gelungene Tertial gut abgeschlossen. Insgesamt bin ich mit dem Tertial sehr zufrieden, fast alle Ärzte waren immer sehr bemüht einem etwas beizubringen und kamen sehr oft auch selbst auf mich zu um mir Dinge zu zeigen, oder aber auch interessante Lektüre zu einzelnen Punkten zu geben. Dass es leider nur 100 Euro pro Monat gab fand ich im Vergleich zu dem was ich gelernt habe nicht schlimm.
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