PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf

Allgemeinchirurgie

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station 3H/3F · 04/2012 – 07/2012

Veröffentlicht am

4.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 5
Unterricht 6
Betreuung 4
Freizeit 5
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich frage mich, ob die wenigen positiven Berichte aus dem UKE daher kommen, dass die Ansprüche niedrig waren oder ob die Kollegen einfach Glück hatten. Die Leute in meinem Tertial waren jedenfalls allesamt total genervt. Unfassbar schlechte Stimmung, alle meckern den ganzen Tag, wie überarbeitet und unterbezahlt sie sind. PJlern wird natürlich nicht viel zugetraut, außer Blutentnahmen und Braunülen legen. Grundsätzlich hat man sich gefälligst zum Haken-halten einzufinden und dabei gerne die Klappe zu halten. Erklärt wird einfach garnichts. Und das ist mit sehr wenigen Ausnahmen in allen Teams so. Denjenigen, der in einer OP (von 45 Minuten bis 8 Stunden Dauer) von einem der Oberärzte tatsächlich mal etwas ausgiebig erklärt bekam, möchte ich gerne kennenlernen. Vielleicht kann ich mir da ja etwas abschauen! Im UKE wird generell kein Geheimnis daraus gemacht: PJler sind kostenlose Arbeitskräfte zur Entlastung für unbeliebte (Drecks)-Arbeiten. Um etwas zu lernen, muss man selber ständig ein Ohr in jedem Gespräch haben und sich permanent anbieten. Schön sind auch die ungefragten/ungedankten Überstunden im OP. Während die Assistenten schnell einen Grund finden, warum sie gerade an dem Tag nicht bleiben können, wird der Student lieber garnicht erst gefragt und hat bis zum Schluss am Tisch zu stehen. Ein einziger Oberarzt hat in den vielen Wochen genau 1x Danke gesagt...da war es 21 Uhr...
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