PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Passau
Gastroenterologie
Passau, Deutschland
·
4 Wochen
·
Station 33
·
11/2012 – 12/2012
Veröffentlicht am
2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
War nun 4 Wochen auf der Station 33, vorwiegend Gastroenterologie, teils aber auch mit pulmologische, kardiologische und infektiologische Fälle, eingeteilt.
Arbeitsbeginn jeweils um 7.45, Arbeitsende zwischen 15 und 16.30 Uhr, je nachdem, wie viel immer zu erledigen war.
Begonnen wird mit Blutabnahmen, Nadeln legen, etc.
Dann geht man mit den Assistenzärzten/Oberarzt/Chefarzt Visite mit, dabei wird einem bereitwillig etwas erklärt bzw. auch ganz gerne der Wissensstand abgefragt.
Während der Visite untersucht man gemeinsam mit den Ärzten die Patienten und darf auch mal die Dokumentation in den Kurven übernehmen.
Außerdem wird auch ganz gern gesehen, wenn man Patienten selbständig aufnimmt, Anamnese erhebt, statuiert, untersucht, etc. und dies dann im Anschluss mit dem jeweils zuständigen Stationsarzt bespricht.
Nachmittags erfolgt dann nochmals die Kurvenvisite bzw. findet zwischen ca. 14 und 15 Uhr jeden Tag auch eine Fortbildung statt.
Pro:
- Assistenzärzte sind durchwegs sehr bemüht, den PJlern etwas beizubringen und nehmen sich auch während der Visiten extra viel Zeit, die Patienten zu besprechen, ich habe auch während meiner 4 Wochen einige Mal Aszites- und auch Pleurapunktionen durchführen dürfen
- man wird als PJler aktiv ins Team eingebunden. Wenn man Motivation zeigt, darf man viel selbständig machen (zB arteriell Blutgase stechen, auswerten bzw. die Ergebnisse interpretieren).
- auch in der Funktionsdiagnostik wird man gerne gesehen, dabei darf man bei vielen verschiedenen Untersuchungen und Eingriffen wie Gastros, Colos, ERCP, Ultraschall und Anlegen von PEG-Sonden zusehen.
Contra:
- leider wird man als PJler nicht bzw. ungern in die Notaufnahme eingeteilt
- teils kann es vorkommen, dass zu viele PJler (weil der Großteil der Studenten auf die Gastro eingeteilt werden will) auf den 3 Stationen der I. Med. Klinik sind, bei mir war es allerdings so, dass wir eher wieder zu wenig waren.
- Pflegepersonal ist teils etwas unfreundlich
Insgesamt hat es mir auf der Station gut gefallen, ich habe viele Assistenzärzte kennengelernt, die den Studenten gerne und von sich aus etwas erklären wollen. Auch wenn für mich Innere eher weniger in Frage kommt, habe ich auf jeden Fall viel an Wissen mitnehmen können.
Bewerbung
über Herrn Fürst
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