PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Nuernberg

Neurochirurgie

Nuernberg, Deutschland · 16 Wochen · Station CO 1.1 und CO 1.2 · 08/2012 – 12/2012

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Erfahrungsbericht

Die neurochirurgische Klinik in Nuernberg zeigte einen durchdachten Ausbildungsplan in dem ich als PJler, in den 4 Monaten nahe an die assistenzaerztliche Taetigkeit heran gefuehrt wurde. Durch die freundliche Art der Ober und Assistenzaerzte war das Arbeitsklima zu jedem Zeitpunkt sehr angenehm und es ergab sich eine Situation in der man jeder Zeit Fragen stellen konnte. In den 4 Monaten wechselte ich je einen Monat auf beiden Stationen, war 3 Wochen auf der IMC Station, 3 Wochen in der Ambulanz und in den letzten 2 Wochen wurde ich persoenlich durch den Chefarzt betreut, und konnte somit unter Aufsicht meine eigenen Patienten betreuen. Taetigkeiten: Auf Station: Blutabnehmen Zugaenge legen Aufnahmen machen und die Visiten mitgehen Lumbalpunktionen Lumbaldrainagen legen Reha Antraege ausfuellen Arztbriefe schreiben Im OP: fast schon standartmaessiges naehen und knoten Trepanieren unter Anleitung den Patienten lagern auf IMC die IMC bot durch die lehrfreudigen Aerzte eine sehr angenehme Etappe in denen man neue intensivmedizinische Taetigkeiten ausprobieren konnte. - Arterie legen - ZVK legen - Lumbalpunktionen - Pleurapunktionen - Pleuradrainagen ziehen - Und andere Punktionen von Abszessen, Seromen u.s.w - Ultraschall unter Anleitung In der privat Ambulanz bzw. private stationaere Patienten. Hier konnte ich am Ende des Tertials 2 Wochen lang die privat Patienten betreuen. Hieraus ergab sich eine eigene Verantwortung und daraus ein grosser Lerneffekt.Eigene Fehler wurden zu keinem Zeitpunkt getadelt und wurden immer erklaert. In den Sprechstunden konnte ich die Patienten voruntersuchen und am Ende vorstellen. Die Assistenzaerzte als auch einige Oberaerzte hielten regelmaessig alleine fuer mich Fortbildungen. Waehrend den Operationen oder auf den Stationen wurden mir besondere Krankheitsbilder erklaert und gegebenfalls nochmal am Situs oder MRT Bildern erlaeutert. Ich konnte mir nach Absprache 10 Studientage frei einteilen. Als Fazit wuerde ich die neurochirurgische Abteilung in Nuernberg jedem PJler empfehlen, da man hier durch schnelles integrieren in die Abteilung sehr viele Moeglichkeiten hat in das Fach hinein zu blicken. Fuer Leute die allerdings keinen Spass an Operationen haben wuerde ich davon abraten, da neurochirugische Operationen in der Regel laenge dauern als in vergleichbaren Fachgebieten.
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