PJ-Tertial-Bericht am Kreiskrankenhaus Freiberg

Anästhesiologie

Freiberg, Deutschland · 16 Wochen · Station OP-Saal und ITS · 09/2012 – 12/2012

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Die Anästhesiologie in Freiberg ist für das PJ-Tertial sehr zu empfehlen. Ich wurde vom Team gut aufgenommen und ich habe sehr viel gelernt. Im Verlauf meines Tertials war ich für 6 Wochen auf der ITS (gemischt chirurgisch/internistisch...), die von der Anästhesie betreut wird, ansonsten im OP. Im OP habe ich praktische Fertigkeiten gelernt und duch Beantwortung meiner vielen Fragen auch viel Hintergrundwissen gewonnen. Auch war ich im Urologie-OP, im Sektio-Saal und beim ambulanten Operieren, dadurch war das PJ abwechselungsreich. Zum Beispiel hat mich der Chefarzt oft angerufen, um mich zu bestimmten Situationen dazuzuholen, die interessant sind oder bei denen ich selber etwas unter Anleitung machen durfte. Mit den Anästhesieschwestern habe ich mich immer gut verstanden und konnte viele praktische Dinge von ihnen lernen. V.a. Flexülen legen, Medikamente aufziehen und Infusionen vorbereiten ist das, was ich bei den Narkosevorbereitungen lernen konnte. Insgesamt hatte ich immer viel Freiheit, das zu tun, was mich interessierte und konnte den Saal wechseln, hier oder dort mitkommen und wurde nie abgewiesen. Ab und zu ging ich auch mal bei Prämedikationsvisiten mit. Auf der ITS habe ich Patienten untersucht und Behandlungsbögen für den Folgetag nach Besprechung mit der Oberärztin/dem Oberarzt fertiggemacht. Insgesamt habe ich auf der ITS v.a. durch Beobachten und Akten-/Briefelesen etwas gelernt, weniger durch Praxis, was auch evtl. am Modus der ITS gelegen haben könnte. Außerdem wurde uns Studenten angeboten, auf dem NEF (Notarzt) mitzufahren, was ich ab und zu auch tat und mir gut gefallen hat. Dann bekam ich einen zusätzlichen Piepser und musste bei Alarm schnell am Hinterausgang sein. Einmal pro Woche findet Mittwochs 15-16:30 ein Studentenseminar statt, in der Regel von Chefärzten und Oberärzten aller möglichen Abteilungen gehalten, was i.d.R sehr nett und interessant war. Das hat einem die Möglichkeit gegeben, auch mal die anderen Bereiche im Krankenhaus kennenzulernen.

Bewerbung

unkompliziert.

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