PJ-Tertial-Bericht am Elblandkliniken Radebeul

Innere

Radebeul, Deutschland · 16 Wochen · Station 33 · 08/2012 – 12/2012

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Nach den Bewertungen meiner Vor-PJler hatte ich etwas Respekt mein Tertial in der Inneren in Radbeul anzutreten. Ich musste jedoch feststellen, dass sich für meine viele negative Dinge nicht so dargestellt haben. Natürlich waren die Kürzungen in der Klinik an allen Ecken und Enden zu spüren. In meiner Zeit wurde die dritte Innere-Station geschlossen und einige Kündigungen von Ärzten trafen ein. Daher ist es schwer zu sagen, wie sich die Situation in der Klinik verändern wird und wie die Bedingungen im PJ davon beeinflusst werden. Ich habe mich jedoch während meines gesammten Tertials willkommen und wohl gefühlt. Das betraf sowohl das Ärzte-Team, als auch die Pflegekräfte auf meiner Station. Der Einstieg wurde somit sehr angenehm und dank eines PJlers, der schon einige Zeit auf der Station war, konnte ich mich schnell einarbeiten. Zu zweit war die Arbeit auch sehr gut zu bewältigen. Außerdem wurde immer versucht, dass man ein eigenes Patientenzimmer bekommt. Dort war man da für alles verantwortlich, von Aufnahme, über Visite bis zum Brief. Natürlich immer mit Unterstützung der Ärzte. Der Tag begann wie überall mit Blutabnahmen, wobei die Menge sich bis auf Ausnahmen (Mo und Fr) in Grenzen hielt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Anzahl sich starkt auf den beiden Stationen unterschied. Die Ärzte der 33 haben versucht die Arbeit so gering wie möglich zu halten. Bei Nachfrage wurde mir auch geholfen. Dann gings zur Visite, die ich fast jeden Tag begleiten konnte. Dadurch kannte ich die Patienten auf meiner Stationsseite (wir haben die Station geteielt, sodass jeder PJler "nur" 7 Zimmer hatte) und konnte so auch problemlos die Aufklärungen durchführen. Dieses Thema sah ich allerdings bis zu Schluß kritisch, da rein rechtlich ein Arzt aufklären sollte. Immerhin wurden die Bögen anschließend vom jeweilligen Arzt gegen gezeichnet und mir immer wieder versichert, ich würde nicht belangt werden wenn was passieren sollte. Die Aufnahmen der Patienten haben mir am meisten gebracht. Man konnte klinisch untersuchen und anschließend überlegen wie man die Diagnose und Therapie gestalten möchte. Danach wurde das ganze mit einem der Ärzte besprochen und man bekam ein feedback, was man eventuell besser machen könnte. Zwischendurch konnte man unter Aufsicht Punktieren (Aszitis, Pleura), Flexülen legen, Transfusionen mit begleiten oder in der Funktion zuschauen. Mittag fand täglich die Röntgenkonferenz statt. Fortbildungen fanden im zweiten Abschnitt des Tertials 2x/wöchentlich statt. Bei uns wurden alle durchgeführt und die Lehrenden waren immer bemüht Ersatztermine für ausgefallene Fortbildungen zu finden. Themen waren EKG, Endoskopie, Sonographie, Transfusionsmedizin, körperl. Untersuchung usw. Außerdem hatten wir die Chance an einem Ultraschallkurs für die Assistenzärzte teilzunehmen. Ebenfalls sehr lehrreich waren die Chefarzt-Visiten einmal wöchentlich. Es wurden viele Fragen gestellt und erläutert, wusste man mal nicht weiter. Dabei ging es jedoch nicht darum, die PJler bloß zu stellen. Im Gegenteil, wusste man die Antwort war das gut, wenn nicht wurde es super erklärt. Ich persönlich habe im Bezug auf die körperliche Untersuchung viel dazu gelernt und betrachte meine Patienten jetzt mit einem aufmerksameren Blick. Was sonst noch wichtig ist: Studientage gibt es 1/2 pro Wochen. Diese können nach Rücksprache mit der Station jederzeit genommen werden. Ich habe auch einige Freitage und Montage genommen, das war kein Problem. Man sollte jedoch nicht alle am Ende nehmen. Das Mittagessen ist in Radebeul kostenlos und kann auch jeden Tag in Ruhe eingenommen werden. Hinzu kommt ein zweites Frühstück auf Station so gegen 10-11 Uhr. Wir hatten ein eigenes PJ-Zimmer mit 2 Computern. Hier kann man sowohl seine Sachen wegschließen, als auch in Ruhe Briefe schreiben/diktieren. Parken kann man in der Nähe des Krankenhauses kostenlos. Abschließend kann ich sagen, dass ich ein tolles Innere-Tertial hatte. Ich habe vieles gelernt und kann Radebeul weitermepfehlen.

Bewerbung

über Frau Fahrig

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