PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Schwabing

Nephrologie

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station 8a · 02/2012 – 04/2012

Veröffentlicht am

2.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Erfahrungsbericht

In Schwabing kann man sich die Station aussuchen, die man besuchen will. Am Einführungstag (ab 8Uhr, Vorlesungssaal, Haus11 für alle) gibt man an, welche das sein sollen. Nach 8 Wochen wechselt man auf die nächste Station. Leider ist es nicht möglich die Station, sollte sie nicht den Vorstellungen entsprechen, wieder zu wechseln, denn man wird als Arbeitskraft fest eingeplant. Und da liegt auch ein Problem von Schwabing allgemein, man wird dort oft als Hilfskraft angesehen, die arbeiten soll und muss... Auf der 8a war es aber anders, ich hatte nie das Gefühl nur "James" zu sein. Für mich ist klar, dass ich die einfacheren Aufgaben erledige und das ohne Aufforderung. Im Gegenzug möchte ich mit Lehre "belohnt" werden. So stelle ich mir das PJ vor, ich nehme Arbeit ab und somit ist mehr Zeit für Lehre. Schade war nur, dass sich der/die Stationsarzt/-ärztin ständig geändert hat und ich nie meine eigenen Patienten erhielt, weil sich der/die Arzt/Ärztin selbst immer neu einfinden musste. ab 8Uhr: Blutentnahmen (max. 6 und das auch nur montags), Viggos etc., Arzt macht sich Überblick über Patienten (Blutwerte, Untersuchungsergebnisse von gestern, Neuaufnahmen etc.) und meist war ich schnell genug, um fast alle Patienten ebenfalls mit anzuschauen und dabei wurde auch einiges erklärt. Danach Visite! 12:30Uhr: Besprechung und dann Mittagessen. nachmittags: kurvenvisite, Briefe schreiben, Untersuchungen beantragen, auswerten etc. die+mi: 14Uhr PJ-Weiterbildung und manchmal auch fr EKG-Kurs(ziemlich gut) Neben Stationsarbeit kann man auch in die Dialyse oder auf die Überwachungsstation. Die Ärzte waren alle sehr nett und haben mich sehr gut aufgenommen und versucht mir viel zu zeigen und machen zu lassen. Die Pflege war auch sehr nett zu mir, v. a. die Stationsleitungen. Aber leider waren das nur 3-4 Schwestern und die konnten den Rest des Teams nicht aufwerten. Nicht nur, dass ich ignoriert, sondern auch teilweise wie ein kleines Dummchen behandelt wurde. Das macht aber gar nichts, somit wird man auch nicht mit Arbeit belästigt. Leider waren diese PflegerInnen auch nicht ernst zunehmende Fach(?)kräfte...schade für die Schüler und Praktikanten dort! Da Schwabing sehr groß ist und sich die meisten Stationen viel Mühe geben sich zu verbessern bzw. Lehre zu leisten, kann ich es nur empfehlen. Man kann viel sehen, aber auch wenig machen, wenn man eher am Ende seiner Kräfte/ seines PJs ist.

Bewerbung

Schwabing ist groß und nimmt immer PJler auf. Bewerbung ist auch kurzfristig möglich. Die Sekretärin Frau Metzger ist die PJ-Beauftragte und sitzt im Haus 3 der Kardiologie.

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