PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Ludwigsburg
Neurologie
Ludwigsburg, Deutschland
·
16 Wochen
·
Station 8C
·
04/2012 – 07/2012
Veröffentlicht am
3.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
4
Team Station
4
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
4
Unterricht
5
Betreuung
5
Freizeit
4
Station / Einrichtung
4
Details zum Einsatz
- Vergütung
- 600
- Gebühren
- 290
Erfahrungsbericht
In der Neurologie kann man Glück haben und die Abteilung ist zum Zeitpunkt des PJs gerade nicht völlig unterbesetzt und wenn der Chef einen mag, dann kann man von ihm auch einiges lernen (von der Gunst des Chefs hängt hier alles ab!). Es kann jedoch auch vorkommen, dass man als PJler plötzlich eine Station mit 22 Betten alleine zu versorgen hat, weil Personal knapp ist (Cave: Übernahmeverschulden!). Auch bei voller Besetzung ist an einen pünktlichen Feierabend selten zu denken. Der gezeigte Einsatz inklusive Überstunden wird nicht (entsprechend) gewürdigt.
Betreuung und Teaching schwanken von gut bis quasi nicht-existent, weil die Assistenzärzte in der Regel mit ihrem Job so überlastet sind, dass sie keine Extrazeit für den PJler haben und Chef-/Oberärzte selten ansprechbar sind. Der Besuch des Unterrichts der anderen Fachrichtungen ist von Seiten des Chefarztes nicht erwünscht. Die Chefvisite wird nicht als Lehrvisite gestaltet.
Fachlich hat man es im Wesentlichen mit 2 Erkrankungen zu tun: Schlaganfälle sowie MS. Wer Glück hat und auf der Privatstation landet, kann auch noch vereinzelt andere Patienten erleben.
Studientage sind von der Universität eigentlich vorgesehen (1/2 Tag pro Woche), jedoch wünscht diese der Chef nicht.
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