PJ-Tertial-Bericht am Spital Linth
Innere
Uznach, Schweiz
·
16 Wochen
·
Station 5/6/7
·
02/2012 – 06/2012
Veröffentlicht am
2.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
3
Unterricht
3
Betreuung
4
Freizeit
4
Station / Einrichtung
3
Details zum Einsatz
- Vergütung
- 500
Erfahrungsbericht
Ich habe 16 Wochen mein Innere- Tertial in Uznach verbracht. Klare Vorteile waren zum einen die Unterkunft neben der Klinik, in der man für 300 Franken (angemessen für schweizer Verhältnisse) gut leben konnte (Etagentoiletten, eingerichtete Küche für alle, Aufenthaltsraum, Bettwäsche und Handtücher gestellt). Zudem gabs super Cafeteriaessen für 3-4 Franken.
Ablauf wie beschrieben: 7.45 Uhr Beginn, Röntgenbesprechung, danach Vorstellung der Neuzugänge durch PJler sowie je nach Zeit und Lust der Assistenten (ab und an auch der UHUs) kurze Fortbildungen, Fallbesprechungen). Danach Station: zur Visite mitgehen, Untersuchungen anmelden, Briefe schreiben, Diagnoselisten aktualisieren , Transporte organisieren, Telefonate führen, Befunde in die Akten sortieren....(sehr wenig effektive Zeit für den Patienten!) Nun ja, trotz unglaublich nettem Team und engagierten Assistenten und Oberärzten bin ich im Nachhinein nicht sehr zufrieden mit der "fachlichen Ausbeute". Gelernt hab ich wenig, gemacht noch weniger. Sofern es die Zeit zugelassen hat, konnte man ab und an einer Aszites/Knochenmarks/Pleurapunktion beiwohnen.
Bei Arbeitszeiten, die in der Regel nicht vor 18 bzw. 19 Uhr endeten, waren die Freizeitmöglichkeiten begrenzt (und Uznach bietet da auch nicht allzu viele Möglichkeiten). Das selbstständige Arbeiten lief zum Großteil ohne Teaching, da die Kollegen dafür einfach keine Zeit hatten.
Fazit: nettes Team, nette und hilfsbereite Pflege, schlechte und zeitraubende organisatorische Klinikabläufe und somit für PJler nicht die beste Adresse in der Schweiz. Bei zu langen Arbeitszeiten ohne entsprechende Entschädigung/ Freizeitausgleich und fehlendem Teaching war ich besonders gegen Ende sehr demotiviert.
Bewerbung
1 Jahr vorher bei Frau Zehntner
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