PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Itzehoe

Allgemeinchirurgie

Itzehoe, Deutschland · 16 Wochen · Station 14, 17, 18, Ambulanz · 12/2011 – 03/2012

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Vergütung
400
Gebühren
/

Erfahrungsbericht

Obwohl ich vorher, wie so viele, absolut keine Lust auf Chirurgie hatte, überlege ich nach diesem Tertial Chirurgie zu machen. Nach einer Eingewöhnungszeit, in der man eh alles nicht so toll findet, wurde es richtig gut! Das Team, inklusive des Chefs ist wirklich super nett. Viele sehr nette junge Assistenten. Bis auf ein, zwei Ausnahmen bei den Oberärzten gab es keine blöden Klischee Chirurgen. Im OP sind alle super nett, man muß keine "Angst" haben angemotzt zu werden. Auf Station waren die Aufgaben, wie üblich, Blut, Braunülen, Pat.Aufnahmen etc.Wenn man wollte konnte man aber jederzeit in den OP auch nur zum Zusehen. Unterricht gabs täglich nach einem festen Plan in Innere, Chirurgie, Neuro, Gyn, Anästhesie. Ein mal die Woche, für Hamburger Pflicht, Lehrvisite. Man durfte jederzeit zum Unterricht gehen. Insgesamt konnte man sich seinen Tag sehr frei einteilen, je nachdem was man so machen wollte. Spätdienste konnte man zusätzlich zu seinem Frühdienst machen und hat dafür einen Tag Freizeitausgleich ( kann man sammeln und z.B. am Ende ne Woche frei machen) bekommen. Essen war morgens und mittags frei. Das Sportstudio mit Schwimmbad und Kursen gabs für 30 Euro im Monat. Gewohnt hat man entweder im eigenen kleinen Appartment im Schwesternwohnheim oder in ner WG ( kann Wünsche angeben, wenn man z.B. zu zweit ist). Das einzig schlechte waren meine 4 Wochen in der Unfallchirurgie. Da ich dort die einzige PJlerin war, war ich jeden Tag ewig im OP ( hauptsächlich Hüft- und Knie-TEPs) und hab insgesamt eine einzige Visite mitbekommen. Der Lerneffekt dort war gleich Null! Allerding konnte man, wie auch in der Allgemeinchirurgie, Spätdienste gegen Freizeitausgleich mitmachen. Die waren dann ganz nett, weil man das ganze Spektrum der Unfallpatienten gesehen hat. Insgesamt, bis auf Unfallchirurgie ein super Tertial, war ehrlich begeistert. Die Schwestern waren z.T. etwas zickig, aber das hat man ja öfters.Man sollte am besten zu zweit hin, da Itzehoe nicht viel zu bieten hat und das Krankenhaus auch etwas ab vom Schuß liegt. Kann es nur empfehlen!

Bewerbung

ca 1 Jahr vorher
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