PJ-Tertial-Bericht am Herzzentrum Leipzig

Kardiologie

Leipzig, Deutschland · 4 Wochen · Station ISKA, BSA, Funktionsabteilung, A1 · 02/2012 – 03/2012

Veröffentlicht am

1.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Vergütung
200€ pro Monat

Erfahrungsbericht

Ein sehr lehrreiches Angebot für das PJ, welches das Herzzentrum hier anbietet. Der Tag ist insgesamt sehr stark organisiert und enthält sehr viel Lehre. So finden jeden Morgen Lehrvisiten (oft mit Prof. Schüler) statt, mittags werden unterschiedliche Besprechungen abgehalten und nachmittags erfolgt täglich eine Weiterbildung für PJ-Studenten, die auch regelmäßig stattfindet. Im Gegenzug muss jeder Student morgens einen Patienten zur Visite vorstellen und abwechselnd mittags eine Fallvorstellung vor den Ärzten halten. Was zunächst anstrengend klingt, erweist sich aber nach kurzer Zeit als gut machbar und weit weniger aufregend als gedacht. Klinisch sind bei der normalen Frühschicht nur drei Stunden Arbeit vorgesehen. Man wechselt zwischen allen Abteilungen, sieht dadurch viel, wird aber nie wirklich Teil des Teams. Aus diesem Grund werden einem auf den Stationen auch kaum Aufgaben zugeteilt und die Arbeit dort ist etwas unbefriedigend. Arbeit am Wochenende, spät und nachts sind möglich und werden angenehm ausgeglichen. Dort kann man auch mehr klinisch arbeiten und wird teilweise besser integriert. Pausen sind reichlich vorgesehen. Ein sehr gutes Mittagessen erhält man gegen 2,85€ Bezahlung, dafür wird man jedoch auch mit 200€ monatlich aufwandsentschädigt. Das Geld wird nach Ablauf des Tertials überwiesen. Fazit: Auch wenn man sicher die Gestaltung des Herzzentrums in mancherlei Hinsicht kritisch sehen kann, ist es für PJ-Studenten in jedem Fall sehr zu empfehlen. Das Lehrangebot übersteigt jedes andere Krankenhaus um Längen, die meisten Ärzte sind nett und man sieht viel und lernt sehr viel. Nachteil ist sicher, dass die klinische Arbeit dabei manchmal etwas kurz kommt und man sich erst einarbeiten muss, um seine Zeit gut zu gestalten. Als Arzt wird man dies später aber ohnehin intensiv genug tun.

Bewerbung

Die zentrale Einschreibung wird vom Referat Lehre gestaltet. Dort erhält man auch die Zusage für das Herzzentrum. Eine weitere E-Mail von Seiten des Herzzentrum erhält man nicht, es finden sich aber Informationen auf der Homepage der Kardiologie.

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