PJ-Tertial-Bericht am Diakonissenanstalt zu Flensburg
Innere
Flensburg, Deutschland
·
16 Wochen
·
Station wechselnd
·
08/2011 – 12/2011
Veröffentlicht am
1.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
In Flensburg werden am 1. Tag erstmal die organisatorischen Dinge erledigt (Klamotten bestellen, Anmelden, etc.). Grundsätzlich ist es so gedacht, dass man 6 Wochen im Franziskus (SFH) und 10 Wochen in der Diako (hiervon 4 Wochen ZNA) verbringt, aber in Absprache mit den anderen PJlern bzw. je nachdem wie viele PJler da sind, ist das sehr flexibel zu organisieren.
SFH:
- Hämato-Onkologie: nettes Team, wenn auch sehr gestresst. Man kann eigene Patienten betreuen, was man unbedingt ausnutzen sollte. Außerdem gibt es Sonos und Pleura- / Aszitespunktionen, die man unter Aufsicht machen darf, wenn die Zeit es zulässt. Insgesamt super spannendes Spektrum: viele solide Tumoren, v.a. über das Bronchialkarzinom weiß man hinterher wirklich alles, was in einem Innerebuch steht.
- Gastroenterologie: Etwas schwierige Stimmung auf Station, aber wenn man sich daran nicht stört, kriegt man auch mal was erklärt. Muss allerdings viele Blutentnahmen machen und hat wenig praktische Aufgaben. Bei Spiegelungen jeder Art (auch pulmonologische) kann man jederzeit zugucken und die Oberärzte sind super nett und erklären viel.
Diako:
- Nephrologie (A3): Super nettes Team! Und das Beste: es gibt Arzthelferinnen für die Blutentnahmen. Neben den nephrologischen Pat. lien hier auch viele mit einfachen kardiologischen Krankheitsbildern (RR-Entgleisung, Hypertonie, Herzinfarkt-Ausschluss), akso eigentlich ne ganz gut "Anfänger-Station". Man geht jeden Tag mit zur Visite, darf eigene Patienten betreuen. Muss sich aber darauf gefasst machen, dass man auch mal was gefragt wird. Aber dadurch lernt man dann ja auch viel! Nachmittags gibts vor allem organisatorische Aufgaben und Briefe zu schreiben.
- Zentrale Notaufnahme (ZNA): Hier lernt man wirklich super viel! Wer Lust hat, kann auch mal Spät- / Nachtdienste machen und das lohnt sich wirklich, weil 1. die Krankheitsbilder andere sind als tagsüber und 2. die Ärzte ein bisschen mehr Zeit haben. Insgesamt läuft es so, dass man die Patienten alleine aufnimmt und untersucht, das Labor anschaut und sich einen Plan macht. Dann stellt man den Pat. den Assitenten / der OÄ vor und bespricht das weitere Vorgehen, meldet Untersuchungen an / verlegt auf die Stationen.
- Besonderes:
Man hat die Möglichkeit für je 1 Woche auf die Palliativstation, ITS oder in die Diagnostik zu gehen. Im Katheterlabor kann man auch mal vorbeischauen.
Weitere Stationen:
- Pulmonologie (SFH)
- Diabetologie (SFH)
- Kardiologie (Diako)
- Allg. Innere (Diako)
Alles in allem ist es wie in allen Famulaturen auch: wer sich interessiert und engagiert zeigt und ein bisschen Glück mit den zuständigen Assistenten hat, darf viel und lernt dementsprechend auch viel praktisches.
Der PJ-Unterricht findet immer Donnerstags statt: vormittags ist Studientag für alle Flensburger PJler zusammen. Vormittags ist frei und nachmittags dann Unterricht: je 45 Min. Radiologie, eines der Wahlfächer, Innere und Chirurgie.
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