PJ-Tertial-Bericht am St. Olavs Hospital

Allgemeinchirurgie

Trondheim, Norwegen · 8 Wochen · Station Øvre Gastro (Obere Gastrochirurgie) · 08/2011 – 10/2011

Veröffentlicht am

2.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 2
Unterricht 6
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Erfahrungsbericht

Ich habe mich entschieden 8 Wochen meines Chirurgietertials in Norwegen/Trondheim zu verbringen. Aufgrund der Beliebtheit der skandinavischen Länder erwartet man sehr viel, wenn man dorthin geht. Ehrlicherweise muss man sagen: Es wird nur ein Teil erfüllt. Die Menschen dort sind sehr freundlich und nett und man ist jederzeit überall willkommen (OP, Poliklinik, Notaufnahme, usw.). Und wenn man schon im OP ist, darf man sich auch sehr häufig mit einwaschen und mitmachen und einige Ärzte erklären auch sehr gerne (norwegische Chirurgen sind teilweise wie alle anderen und haben es nicht so mit viel reden und erklären). Auf Station ist für ausländische Studenten nicht sehr viel bis gar nichts zu tun. Die Schwestern haben sehr viele Befugnisse (Blut abnehmen, Flexülen legen, usw.) und Patienten werden von den Turnusärzten (oder manchmal auch von den norwegischen Studenten) aufgenommen. Weiterhin kann man in die Poliklinik gehen und dort einige Sachen machen und bei Patientengesprächen mit dabei sein. Dennoch ist viel dort Selbstbeschäftigung, denn es kümmert sich kaum jemand darum, wo man hingeht oder wann man nach Hause geht. Andererseits kann man sehr viel sehen und hat viel Zeit sich große Operationen anzuschauen, ohne irgendwelche Verpflichtungen im Hinterkopf. Weiterhin kommt man in Kontakt mit einem anderen Gesundheitssystem und einem anderen Arbeitsklima. In jedem Fall sollte man vorher etwas Norwegisch lernen. Ich habe ca. ein Jahr vorher angefangen und konnte damit zumindest die Texte, Arztbriefe und OP-Berichte nahezu vollständig verstehen, Gespräche zu verstehen ist deutlich schwieriger, aber die Trondheimer sprechen auch starken Dialekt und sind nicht einfach zu verstehen.

Bewerbung

Entweder über ERASMUS oder selber mit E-Mail an Jannike Eriksen (Internationale Koordinatorin der medizinischen Fakultät) ca. 1 Jahr vorher.

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