PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Kempten

Innere

Kempten, Deutschland · 16 Wochen · Station Kardio, Gastro, Aufnahmestation, Onkologie · 06/2011 – 10/2011

Veröffentlicht am

4.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 5
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 4
Unterricht 5
Betreuung 5
Freizeit 3
Station / Einrichtung 5

Details zum Einsatz

Vergütung
350

Erfahrungsbericht

PJ bedeutet hier primär billige Arbeitskraft, die alle unliebsamen, monotonen Routinetätigkeiten bereitwillig abzunehmen hat. Lehre findet nicht statt, die Diagnostik läuft fernab in für uns unzugänglichen Bereichen ab. Wertschätzung erfährt man nur sehr selten, wenn überhaupt(auf manchen Abteilungen bleibt sie ganz aus, am meisten davon bekam man noch in der Kardiologie, wo ab und an lehrreiche Morgenbesprechungen stattfanden). Am schlimmsten waren die Zustände in der Gastro, hier zählte ein PJler nichts, teilweise nichtmal die Assistenten(mich schockierte insbesondere die "Abfertigung" einer neuen Mitarbeiterin). Immerhin gibt es zwei Seminare mittelmäßiger Qualität pro Woche und ein wettbewerbsfähiges Gehalt, außerdem kostenlose Unterkunft. Das ist eigentlich der einzige Vorteil. Wer gern endlos Blutabnehmen, Akten suchen und auf Durchzug schalten möchte dürfte hier jedoch richtig sein. Dass es auch anders geht, zeigen die Abteilungen anderer Fächer.
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