PJ-Tertial-Bericht am Inselspital Bern

Innere

Bern, Schweiz · 16 Wochen · Station Notfallzentrum · 01/2011 – 04/2011

Veröffentlicht am

1.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
940 CHF
Gebühren
-

Erfahrungsbericht

Das PJ Tertial im Notfallzentrum kann man mit gutem Gewissen empfehlen, die Vorberichte hierzu, die sich in Lob gegenseitig überbieten darf man aber nicht überbewerten. Vorteile hier sind sicher, dass man eigene Patienten betreut, dh. sie aufnimmt, in direkter Rücksprache mit dem OA Blutabnahmen, Röntgen etc. verordnet, und dann falls nötig auf der Station anmeldet. Auch darf/muss man Briefe selbsständig schreiben. Für eine Notaufnahme wird hier alles sehr gründlich gemacht, hat Vorteile, dass man etwas mehr vom Verlauf sieht, Nachteile, dass sich auch Bagatellen ewig hinziehen. Das Team ist sehr nett, die Stimmung gut. Nachteilig ist, dass es Tage gibt, an denen man wenig zu tun hat, weil eben wenig Patienten kommen (wegen den ausführlichen Untersuchungen etc. hat man meistens sowieso nur max 3 Patienten pro Schicht, nicht zu vergleichen mit der oft in Dtl anzutreffenden Durchschleussmentalität). Man arbeitet im Schichtbetrieb, dh Früh Spät Nacht, aber da meistens viele PJler da sind, überarbeitet man sich nicht, man hat sogar viel Zeit, in der schönen Gegend aktiv zu werden. Nachteilig ist sicher auch, dass es selten Invasives gibt, gelegentlich eine art BGA (aber auch nicht soo häufig), sehr selten mal eine andere Punktion. Darfür wird man oft missbraucht, um EKGs zu schreiben, weil die Pfelge angegblich überlastet ist, und dies auch nicht so gerne macht. Fazit: Sicherlich empfehlenswert, aber ich bin fest überzeugt, ein PJ in einem guten (vielleicht in so grossen) Haus in Dtl. kann genauso gut, vielleicht sogar noch besser sein, also bitte nicht immer nur auf irgendwelchen PJRankingnoten schauen (zumal da ja leider auch nur die wenigsten was reinschrieben, obwohl zu tausenden angeklickt und zur Entscheidungsfindung herangezogen...)
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