PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Liestal

Allgemeinchirurgie

Liestal, Schweiz · 12 Wochen · Station 3 A-D · 06/2011 – 10/2011

Veröffentlicht am

2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Vergütung
1.700

Erfahrungsbericht

Da ich den Sommer über in Liestal war und wir mit vielen anderen deutschen Unterassistenten dort waren, war das eigentlich die schönste Zeit in meinem ganzen PJ. Man konnte sich die Arbeit gut aufteilen, sich selbst in die OPs einteilen, bei langen OPs sogar auslösen lassen. Ansonsten hatte man feste Aufgabenbereiche wie Patienten präoperativ aufzunehmen und zu untersuchen. Stationsarbeit verrichten, wobei das vor allem hieß, am Computer zu sitzen und alle Informationen über die Patienten in ein Programm einzutragen. Morgens hatte man immer Zeit, Kaffee trinken zu gehen, Mittagessen war immer möglich, nicht unbedingt in der teuren Cafeteria, aber im Wohnheim, das sich direkt neben dem Spital befindet, konnte man sich immer schnell was zubereiten. Man hat 7 feste Urlaubstage für das Tertial (noch zusätzlich zu den 20 PJ-Urlaubstagen) und konnte sich immer Kompensationstage nehmen. Jeder bei uns hatte über 3 Wochen frei, in der man in Ruhe die Schweiz erforschen konnte. Zugegebenermaßen gab es auch sog.Picket-Dienste, also 24h-OP-Dienste oder Wochenenddienste, die aber großzügig mit freier Zeit zu kompensieren waren. Einkaufen kann man in Deutschland billiger, man hatte ja nicht weit über die Grenze (wenn man denn mobil war). Die Schweizer sind alle sehr nett, nicht so wie man das von deutschen Chirurgen kennt, an das Schwizerdütsch gewöhnen sich die Ohren schnell. Bitte bewerbt euch frühzeitig 1-2Jahre vorher. Das Tertial ist absolut weiterzuempfehlen.

Bewerbung

1-2 Jahre vorher
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