PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide

Anästhesiologie

Bremerhaven, Deutschland · 12 Wochen · Station 2C · 02/2011 – 06/2011

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
550

Erfahrungsbericht

Anästhesie in Reinkenheide: 8 Wochen OP nach dem obligatorischen anfänglichen Beschnuppern startet man relativ schnell durch. Morgens um 7.45Uhr kurze OP-Plan-Besprechung. I.d.R. wird man einem Anästhesisten zugeteilt, mit dem man den Tag verbringt. Je nach Engagement kann man unter Aufsicht komplette Narkosen ziemlich selbstständig durchführen: Patientenbegrüßung, Vorbereitung (Braunülen, Arterie etc.), Narkoseeinleitung, perioperative Patientenbetreuung, Ausleitung, Übergabe AWR - alles ist drin! Sehr nettes und kollegiales Verhältnis unter den Ärzten-/innen. Anästhesie-Pflege ist top, auch sehr nett und hilfsbereit! Als kleines Schmankerl darf man sich auch mal unter Anleitung an "invasiveren" Tätigkeiten wie ZVK - oder Schmerzkatheter-Anlagen probieren. 8 Wochen Intensiv Auch hier ein sehr nettes Team, toller Oberarzt, den man gerne mit vielen Fragen löchern kann, Pflegepersonal auch sehr nett und hilfsbereit. Die Arbeit auf der Intensiv ist schon ziemlich strukturiert, es gibt viele tägliche Abläufe (Visiten mit den einzelnen Fachabteilungen, eigene Visite, Übergaben), so dass der Frühdienst immer relativ ausgefüllt ist. Wenn man sich engagiert zeigt, kann man durchaus auch seine "eigenen" Patienten bekommen & diese auch eigenständig betreuen. Zu empfehlen ist auch der Spätdienst, da man in diesem doch auch etwas andere Arbeitsabläufe kennenlernt, und die Chance, selbst tätig zu werden, etwas größer sein kann. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mit das Tertial in der Anästhesie sehr gut gefallen hat! Man kann unglaublich viel lernen, viele praktische Maßnahmen erlernen und üben. Das Personal ist stets nett und bemüht, einem zur Seite zu stehen und Fragen zu beantworten. Auch sehr zu empfehlen ist die Teilnahme am Notarztdienst. Ich würde mich an die Empfehlung halten und 8 Wochen OP sowie 8 Wochen Intensiv machen, da in meinen Augen vor Allem ausreichend viel Zeit auf der Intensivstation von vorteil ist, um sich mit der doch ziemlich komplexen Arbeit vertraut zu machen!
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