PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Mitte

Radiologie

Berlin, Deutschland · 16 Wochen · Station Institut f�r Radiologoe · 06/2010 – 09/2010

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Erfahrungsbericht

Das Wahltertial ist nat�rlich immer ein wenig besonders, weil man hier in der Regel in dem Fachgebiet arbeitet, in dem man sich sp�ter weiterbilden m�chte. Von daher habe ich mir hier besonders engagiert, was aber angesichts der Arbeitsbedingungen �berhaupt kein Problem war: ihr werdet fast wie ein Assistent behandelt und habt daher auch fast dieselben Aufgaben. Einer der Hauptunterschiede ist, dass ihr wesentlich �fter Patienten vor Untersuchungen aufkl�ren m�sst und dann auch daf�r verantwortlich seid, dass sie mit einem funktionierenden ven�sen Zugang auf die Untersuchungsliege kommen. Daf�r d�rft ihr aber alles befunden, was euch in die Finger kommt und jeder dieser Befunde wird sp�ter mit einem Oberarzt besprochen. Ihr habt also immer direkt eine R�ckmeldung. Wenn ihr etwas mehr Erfahrung habt, wird dann auch nicht mehr jeder Befund besprochen, sondern nur noch die komplizierteren. Alle vier Wochen rotiert ihr an einen neuen Arbeitsplatz, wobei konventionelles R�ntgen, die CT-Abteilung und die Innere Medizin bei Prof. O. feste Stationen sind, die alle durchlaufen. Die vierte Rotation unterscheidet sich etwas. Hier k�nnt ihr z.B. in die Neuroradiologie, zum Body-MRT oder eventuell zum Ultraschall gehen. Die Rotation im CT ist - das muss man der Ehrlichkeit halber sagen - etwas nervig, weil ihr hier fast ausschlie�lich aufkl�rt und Zug�nge legt. Das "KM-Handy-des-Grauens" (hier�ber werdet ihr zu den Patienten dirigiert) wird euch am Anfang �berreicht und man hat das Gef�hl, es klingelt ununterbrochen... In diesen vier Wochen habe ich gerade einmal drei Befunde geschafft. Zudem gibt es zu wenige Arbeitspl�tze, ihr werdet also st�ndig verscheucht, wenn ihr mal vor ein paar Bildern sitzt. Die �brigen Stationen sind daf�r ziemlich genial, weil ihr hier ohne Ende Befunde schreiben k�nnt. Im konventionellen R�ntgen bekommt man au�erdem einen sehr guten Blick f�r Normalbefunde und Normvarianten des R�ntgenthorax, weil hier viele pr�operative Kontroll-Aufnahmen angefertigt werden. Das Highlight sind dann nat�rlich die vier Wochen bei Prof. O., w�hrend derer ihr zwar auch ein bisschen aufkl�ren und Zug�nge legen m�sst, aber daf�r allerlei Pathologien zu sehen bekommt. Prof. Oestmann ist dazu noch sehr auf die Lehre bedacht und erkl�rt einem st�ndig nebenbei etwas, holt einen zu sich, wenn er etwas Interessantes entdeckt hat oder - das kommt auch vor - zeigt einem die Befunde, bei denen man Unsinn geschrieben hat. Insgesamt sind das aber die vier Wochen, in denen ich am meisten w�hrend dieses Tertials gelernt habe. Ich habe von diesem Tertial unglaublich profitiert und kann es jedem empfehlen.
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