PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Olten

Allgemeinchirurgie

Olten, Schweiz · 8 Wochen · Station D4, Notfall · 02/2011 – 04/2011

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 6
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
1300EUR (1700CHF)
Gebühren
300CHF Miete, 100CHF Endreiningung, Steuern

Erfahrungsbericht

Ich habe im Kantonsspital Olten mein Chirurgie-Tertial absolviert. 8 Wochen auf der Allgemeinchirurgie, anschliessend 8 Wochen Orthopädie, die als Chirurgie angerechnet wurden. In der Schweiz ist man bezahlter Unterassistent. Dementsprechend hat man klare Aufgaben und Funktionen, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Aber natürlich hat man auch Pflichten, das ist klar. Einsatz auf Station und im OP, je nachdem wieviele Unterassistenten sonst noch im Hause sind mal mehr oder weniger Operationen. Ganz komplizierte Operationen werden in Olten nicht durchgeführt, aber man darf als Unterassistent regelmässig nähen und sieht die Standardoperationen (z.B. laparoskopische Cholezystektomie oder Appendektomie, Osteosyntheseverfahren usw.). Auf Station arbeitet man eigentlich mit einem bis zwei Assistenten zusammen, bei mir kam es aber auch vor, dass ich zwei Wochen lang eine Station unter oberärztlicher Aufsicht alleine führen konnte. Klingt abschreckend, ist aber super: Man macht jeden Morgen Oberarztvisite, spricht alles Wichtige ab, arbeitet seine Liste ab und kann bei Fragen immer wieder telefonische oder persönliche Rücksprache zu den Oberärzten halten. Der Arbeitstag beginnt um 7.30 Uhr mit der Knochen-Röntgenbesprechung, danach geht das gabnze Team zusammen in die Cafeteria Kaffee trinken. Die erste Operation beginnt um 8 Uhr. Ende des Arbeitstages meist zwischen 15-16 Uhr nach dem Weichteil-Röntgenrapport um 15.45 Uhr. Gelegentlich länger, je nach Operationen. Mittagessen regelmässig möglich. Versucht wird mit so vielen Kollegen wie möglich essen zu gehen, sehr nett und entspannend. Man ist sehr schnell fest im Team akzeptiert. Man hat je nach Anzahl der Unterassistenten ein eigenes Telefon und wird damit auch in den OP gerufen, aber auch zum Mittagessen eingeladen. Arbeitskleidung wird gestellt und kann selbstständig gewechselt werden. Wohnen ist möglich im Personalhaus direkt auf dem Gelände für 300 CHF/Monat. Küche und Bad sind in gemeinschaftlicher Benutzung des Stockwerkes. Geputzt werden Gemeinschaftseinrichtungen 1x/Woche. Bettwäsche wird gestellt. Möglichkeit zum Wechsel alle 3 Wochen. Olten als Ort ist nicht gross, aber ganz nett. Einkaufsmöglichkeiten ganz in der Nähe, zu Fuss in 5-10 Minuten erreichbar. Die Stadt ist ein Knotenpunkt des schweizer Bahnnetzes, ständig fahren Züge in alle grossen Städte der Schweiz. Wer viel unterwegs und länger in der Schweiz ist, kann sich überlegen, ob er sich ein sogenanntes Halbtax für die Bahn kaufen (der Bahncard 50 entsprechend). Halbtax lohnt sich schon ab wenigen Fahrten. Die Schweiz selber: Tolles Land! Wer Natur haben will und z.B. wandern geht, ist auf jeden Fall richtig, aber auch wenn ihr schöne Städte sucht bieten Zürich, Basel, Bern, Luzern viel. Ich war viel unterwegs und habe im Anschluss auch mein 2. Tertial in der Schweiz verbracht.

Bewerbung

Ganz kurzfristig, etwa 8 Wochen im Chefarzt-Sekretariat per Mail. sehr unkompliziert.
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